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Forbes-Listen-Aufreger: So viel mehr verdienen die Männer in Hollywood!

Von Martyna am Mittwoch, 23. August 2017 um 14:21 Uhr

Mark Wahlberg und Emma Stone sind die bestbezahltesten Schauspieler Hollywoods, doch ihre Gagen liegen weit auseinander.  

Forbes hat erneut seine Liste, der am besten bezahlten Schauspieler veröffentlicht, die verdeutlicht, wie ungerecht die Gagen in Hollywood immer noch sind. An der Spitze der Frauen steht "La La Lands" Emma Stone, die 2017 ganze 26 Millionen Dollar verdiente, auf der Pole Position der Männer befindet sich Mark Wahlberg mit einer summierten Gage von stolzen 68 Millionen Dollar. Das macht einen Unterschied von 42 Millionen Dollar! 😡

Forbes Liste: Mark Wahlberg und Emma Stone verdienen am meisten

 

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Zum Vergleich: Die 28-Jährige spielte in dem Oscar-prämierten Film des Jahres, der weltweit über 445 Millionen Dollar einspielte, die Hauptrolle und gewann zudem für ihre herausragende Leistung einen Goldjungen als beste Hauptdarstellerin. Mark ging ohne nennenswerte Trophäe aus dem Jahr heraus, Emma spielt zudem in dem bald erscheinendem Tennis-Movie "Battle of the Sexes", Wahlberg freute sich über seine Gagen aus "Transformers: The Last Knight" und "Daddy‘s Home 2". Obwohl beide Filme floppten, konnte das frühere Unterwäschemodel absahnen, denn eine sogenannte "fixed Compensation"-Klausel im Vertrag bedeutet, dass der Schauspieler auch bei schlechten Besucherzahlen sein volles Gehalt ausgezahlt bekommt. Zudem zählen Einkünfte aus Werbeverträgen und anderen Einnahmequellen zu der Forbes-Erhebung dazu und während Emma sich auf ihre Rollen konzentriert, ist Marky Mark, so sein Spitzname aus den 90 ern, stolzer Besitzer des Burgerladens "Wahlburgers" mit eigenem Merchandise-Shop, den er gerne in den sozialen Medien bewirbt. Emma Stone, die bald in einer Netflix-Serie zu sehen sein wird, hat nicht mal einen Instagram-Account… 

Hollywood: Immer noch keine Gleichberechtigung der Frauen

Es ist nicht das erste Mal, dass die Ungerechtigkeit in Hollywood die süße "Birdman"-Darstellerin persönlich trifft. In einem Interview mit dem amerikanischen Out Magazin verriet Emma, die eigentlich Emily heißt, dass ihre männlichen Kollegen auf einen Teil ihrer Gage für sie verzichteten: "Sie taten das für mich, weil sie der Meinung waren, dass das richtig und fair ist. Wenn mein männlicher Co-Star auf Geld verzichtet, verändert das meine Quote in der Zukunft, und es verändert mein Leben."

Wir hoffen, dass diese große monetäre und qualitative Diskrepanz zwischen den beiden Top-Verdienern die Branche aufrüttelt und für Empörung sorgt, denn wenn man für eine, mit dem Oscar belohnte Rolle, als Frau so viel weniger Geld bekommt, als für zwei Flops als männlicher Schauspieler, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir in der Zukunft nur noch schlecht geschriebene Movies mit überbezahlten Männern in der Hauptrolle sehen werden, weil die Schauspielerinnen streiken gehen… 👆

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