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Free Pussy Riot: Diese Stars sind dabei

Von GRAZIA am Freitag, 3. August 2012 um 15:13 Uhr

Free Pussy Riot: Unterstützen Sie mit GRAZIA die weltweiten Proteste! So wie diese starken Frauen! Lesen Sie hier alle Statements - und schicken uns Ihr eigenes an free-pussy-riot@grazia-magazin.de oder posten es auf unsere Facebook-Seite. Wir zählen auf Sie!

Julia Stegner, Topmodel: „Free Pussy Riot! Ich fühle mit der Band.“

Angelika Jahr Herausgeberin, Chefredakteurin und Geschäftsführerin Gruner + Jahr: „Was diesen armen Mädchen gerade widerfährt ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Und der ganze Prozess nichts weiter als eine billige Farce. Der 'lupenreine Demokrat' und Polit-Macho zeigt ein weiteres Mal sein wahres Gesicht!“

Johanna von Boch, Freundin von Nikolaus Jagdfeld, Sohn der Inhaber von "Quartier 206" in Berlin: „Ich finde Pussy Riot super! Das sind moderne Frauen. Ich hoffe, das ihnen echte Gerechtigkeit widerfährt!“

Leonore Bartsch, Sängerin der Band Queensberry „Meinungsfreiheit ist eines der grundlegendsten Menschenrechte. Ich bete für meine Girlgroup Kolleginnen. Stay Strong, Pussy Riot!“

Anna Heesch, Moderatorin „Auch Herr Putin muss lernen: Man sollte den jungen Menschen zuhören und ihnen nicht den Mund verbieten!“

Bärbel Schäfer, Moderatorin: „Das ist ein politischer Skandal! Der russische Präsident tritt die Meinungs- und künstlerische Freiheit mit Füßen. Wir dürfen nicht wegschauen und schweigen. Ich fordere die deutsche Politik auf, sich mit allen Mitteln zu Gunsten der Künstlerinnen einzusetzen!“

Cornelia Schmidt, Vorstand der Marke Chiemsee: „An den Mädchen soll ein politisches Exempel statuiert werden. Ich hoffe, dass das noch irgendwie verhindert werden kann!“

Monika Ivancan, Model und Moderatorin: „Shame on you, Mr. Putin! Freiheit für Pussy Riot!“

Tamara Sedmak, Moderatorin und Schauspielerin: „Jugendlicher Mädchen-Blödsinn, der gewaltfrei ist und niemandem physisch geschadet hat, darf nicht in diesem Ausmaß bestraft werden. Die Mädchen haben sich öffentlich entschuldigt! Befreit sie endlich! Was soll das?!“

Jessica Stockmann, Schauspielerin: „Eine einminütige Protestaktion in einer Kirche von 20-jährigen Mädchen hat weltweit dafür gesorgt, dass an dem System Putin endlich mal erfolgreich gerüttelt wurde. Vor so viel Mut ziehe ich den Hut. Nach jahrzehntelanger Unterdrückung unter kommunistischer Diktatur verhindert das System Putin immer wieder den Weg in die wahrlich gelebte Demokratie. Es ist unser aller Aufgabe, nicht nur zuzusehen, sondern den mutigen Pussy Riot Mädchen zu helfen, sich weiterhin für Gedankenfreiheit stark zu machen.“

Nova Meierhenrich, Moderatorin und Schauspielerin: „Musik hat Generationen von jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, ihren Emotionen, Meinungen und Ansichten Raum zu geben, sich auszudrücken und Stellung zu beziehen. Was da gerade in Russland passiert, ist unfassbar und falsch! Die Regierung sollte sich schämen für diese feige Zensur im Namen der Politik!“

Annabelle Mandeng, Schauspielerin, Moderatorin und Model: „Es ist empörend, wie viele Staatsoberhäupter sich in der heutigen Zeit hinter fadenscheinigen Gründen verstecken, um unbequeme Stimmen zu unterdrücken!

Frauke Ludowig, TV-Moderatorin: „Ganz egal, wie man die Aktion von Pussy Riot findet – wie in Russland gerade mit diesen jungen Frauen umgegangen wird, ist einfach unmenschlich.“

Graziella Schazad, Singer-Songwriterin: „Auszusprechen, was eine ganze Nation denkt, darf niemals sanktioniert werden. Die Kunst ist das Sprachrohr der Menschen und hat von jeher auf soziale und politische Probleme aufmerksam gemacht. Das es zu einem Prozess gekommen ist, zeigt, dass diese Künstler tatsächlich einen wunden Punkt getroffen haben. Meinungsfreiheit muss in der Kunst unantastbar bleiben, denn sie gehört zu den Wurzeln und Werten jeglicher gesellschaftlicher Entwicklung.“

Claudia Roth, Grünen-Vorsitzende: „Im Schulterschluss mit der orthodoxen Kirche führt Putin einen Schauprozess gegen die Künstlerinnen von Pussy Riot, der an Absurdität und Anti-Rechtsstaatlichkeit kaum noch zu überbieten ist. Die Kritik an Putin wird aber nicht mehr verstummen. Russlands Regierung biegt sich die Justiz nach eigenem Gutdünken zurecht und führt so der ganzen Welt vor Augen, wie demokratische Bewegungen blockiert und Rechtsstaatlichkeit untergraben wird.“

Birgit Gräfin Tyszkiewicz, Mode-Designerin: „Ich habe in den vergangenen Jahren so viele gebildete, international ausgerichtete Russinnen kennengelernt. In diese Bild eines modernen Russlands gehören nicht nur sie, sondern auch so bunte Querdenkerinnen wie die Pussy Riots.“

Ursula Karven, Schauspielerin: „Ich bewundere, dass diese Frauen so vehement für ihre Prinzipien wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Gleichstellung der Geschlechter eintreten. Diese Werte werden in Russland zu wenig gelebt, obwohl sie in der russischen Verfassung und in internationalen Übereinkommen festgeschrieben sind. Ob der 'Auftritt' in der Kirche der richtige Weg war, sei einmal dahin gestellt. Aber vielleicht ist in einem Land mit einer derart repressiven Politik eine solche Aktion notwendig, um sich auch über die Grenzen hinweg Gehör zu verschaffen. Dafür, laut seine Meinung zu sagen, sollte niemand hinter Gittern sitzen – so funktioniert Demokratie nicht!“

Palina Rojinski, deutsche Moderatorin und Schauspielerin russischer Herkunft: „Es schockiert mich, dass Kreativität und freie Meinungsäußerung auch 2012 noch ein direktes Ticket ins Straflager bedeuten können! FREE PUSSY RIOT!“

Seyran Ates, Frauenrechtlerin und Rechtsanwältin: „Wer hat Angst vor diesen Frauen? Wer hat Angst davor, dass das eigene Volk diese Frauen als Vorbild nehmen könnte? Eine russische Staatsmacht zeigt, wie viel Angst sie haben muss. Angst davor, dass die Menschen Freiheit wollen, dass die Menschen Demokratie einfordern. Dazu gehört auch Meinungsfreiheit. Mein Gott, was für mächtige Männer, die weder Meinungsfreiheit noch freie Frauen dulden können, in ihrem angeblich demokratisch gewordenen Land.“

Sue Giers Inhaberin, Kommunikationschefin von CLOSED: „Es ist enorm wichtig, dass dieser Schauprozess international aufs Schärfste verurteilt wird. Liberale russische Kirchenkreise fordern die sofortige Freilassung der jungen Künstlerinnen und führen damit die Argumentation von Putins Machtapparat ad absurdum. Mit Demokratie hat Putins Gebaren rein gar nichts zu tun.“

Erika Steinbach, Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Die russische Justiz wird mehr und mehr Komplize Putins. Der Umgang mit diesen drei jungen Frauen macht das exemplarisch deutlich, auch wenn der Ort ihres Protests nicht der Richtige war.“

Viola von Cramon, Sprecherin für EU-Außenbeziehungen der Fraktion Bündnis 90/Grüne: „Russland ist seit langem auf dem Weg in die Autokratie. Der Fall der drei jungen Künstlerinnen ist wieder einmal ein besonders zynischer Beweis dafür, wie Putin die Justiz als Waffe gegen Oppositionelle einsetzt. Die drei mutigen Frauen gehören umgehend frei gelassen.“

Silvana Koch-Mehrin, Europa-Abgeordnete: „Wenn Russland als Demokratie gelten will, muss es gerade bei diesem Prozess, wo die Interessen von Kirche und Putin-Regierung gegen provokative Kunst stehen, beweisen, dass es ein Rechtsstaat ist.“

Jasmin Wagner, Künstlerin und Schauspielerin: „Extravaganz und Ekstase stehen in keinem Widerspruch zur Religion! Man kann nur den Hut ziehen vor dem Mut der Frauen! Mit Folgen für ihre Aktion werden sie gerechnet haben, was allerdings seit Monaten mit den Frauen passiert, ist inakzeptabel!“

Dr. Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin: „Die Ankläger sagen: Die Frauen von Pussy Riot sind nicht harmlos, die haben genau gewusst, was sie taten. Stimmt - und deshalb lasst sie sofort frei und bedankt Euch für diesen Mut!“

Paula Lambert, Buchautorin und Moderatorin: „Dass Gerhard Schröder Putin mal einen lupenreinen Demokraten genannt hat, war schon damals ein schlechter Witz. Wer demokratische Bewegung niederschlägt, darf sich nämlich das genaue Gegenteil nennen. Pussy Riot ist eine Stimme der Vernunft.“

Pamela Anderson: „Diese Geschichte bewegt mich!“

Birgit von Bentzel, RTL Moderatorin: „Die drei jungen Frauen wollten einfach nur ein Zeichen setzen und werden dafür wie Schwerverbrecher behandelt. Für mich ist das keine Gotteslästerung, der eigentliche Vorwurf lautet höchstens 'Majestätsbeleidigung'. Nur weil sie das, was viele Demonstranten verkünden, in einer Kirche gemacht haben, sollen sie 7 Jahre ins Gefängnis. Das ist total verrückt! Der Prozess ist für die drei jungen Frauen sicher Lehre genug, bitte lasst sie frei und ihr Leben leben.“

Katharina Born, PR-Agentin von "UNIFA": (PR UNIFA) „Free Pussy Riot!“

Jana Voosen, Schauspielerin und Schriftstellerin: „Die Kunst ist ein Werkzeug, seine freie Meinung zu äußern. Ein politisches System, das auf diese Weise reagiert, entlarvt sich selbst.“

Susanne Bormann, Schauspielerin: „Die Mädels von Pussy Riot haben kein Verbrechen begangen, sondern ihre Meinung frei geäußert, dafür gehört niemand ins Gefängnis. Erst durch diese Freiheitsberaubung findet überhaupt ein Verbrechen statt. Pussy Riot müssen freigelassen werden.“

SCHMIDT, Sängerin: „Kunst muss kritisieren und provozieren dürfen, das ist ein Teil ihrer Daseinsberechtigung. Wenn sie das nicht mehr darf, gefriert jede Gesellschaft. Und schon diese monströse Strafandrohung vermittelt ein Gefühl davon, wie 'kalt' es mittlerweile in Russland geworden sein muss.“

Tanja Bülter, Moderatorin: „Die lange Haft der Pussy Riots ist eine Katastrophe! Und ihre Familien und Kinder müssen mitleiden. Eine absurde Situation in einem Land, in dem es weder Meinungsfreiheit noch künstlerische Freiheit gibt.“

Sabrina Dehoff, Schmuckdesignerin: „Free Pussy Riot!“

Sandra Semburg, Fotografin: „Ich finde es unglaublich, dass Pussy Riot hinter Gittern sitzt. Ich fühle mit ihnen.“

Wäis Kiani, Journalistin und Autorin: „Eine große Verletzung der Menschenwürde und ein Angriff auf die Demokratie. Unfassbar, dass so etwas 2012 noch möglich ist.“

Katja Kipping, Politikerin und Bundesvorsitzende der Partei "Die Linke": „Der Umgang mit Pussy Riot sollte deutschen Politikern wie Herrn Tillich aus Sachsen, die Putin noch vor kurzem Medaillen verliehen haben, zu denken geben.“

Designer-Duo Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl von Kaviar Gauche: „FREE PUSSY RIOT!“

Rike Döpp und Julia Menthel, Geschäftsführerinen und Inhaberinnen von Agency V: „Free Pussy Riot!“

Manuela Schwesig, Stellvertretende SPD-Vorsitzende: „Das Gerichtsverfahren gegen die russische Punkband Pussy Riot ist eine Farce und politisch motiviert. Amnesty International betrachtet die jungen Frauen – zwei von Ihnen sind auch Mütter – als 'politische Gefangene'. Das Verfahren muss eingestellt und die Anklage aufgehoben werden.“

Natalia Wörner, Schauspielerin: „Das ist ein tolles Beispiel dafür, das die Zukunft eben doch in den Händen der Frauen liegt. Die Mädchen machen ihr Ding, das finde ich fantastisch. Wie das jetzt politisch eingeschätzt wird und wie damit umgegangen wird, das muss man sehen. Jetzt guckt die ganze Welt nach Russland und die Repressalien funktionieren nicht mehr. Was sie machen und was sie riskieren, das finde ich großartig. Meine Solidarität!“

Alena Gerber, Model: „Man sollte den Mädels nicht mit sieben Jahren Haft die Zukunft verbauen. Besonders nicht den Kindern der jungen Frauen.“

Alexandra von Rehlingen, Schoeller & von Rehlingen PR: „Das Putin es nötig hat, in Diktatorenmanier mit freier Meinungsäußerung umzugehen - wie im Fall Pussy Riot - bestätigt alle Vorbehalte gegen ihn und festigt sein negatives Image. Dadurch entfernt sich Russland von einer demokratischen Zukunft.“

Nazan Eckes, Moderatorin: „Die Festnahme der russischen Musikerinnen ist ein Skandal und eine ganz klare Verletzung der Menschenrechte, die bei der Meinungsfreiheit anfängt.“

Rabea Schif, Moderatorin Fashiondaily: „Diese Art von Demokratie sieht für mich eher aus wie eine brutale Diktatur! Was ist eigentlich aus dem Grundsatz der Redefreiheit geworden? Free Pussy Riot!“

GABO, Fotograf: „Diese mutigen jungen Frauen sind wahrer Punk. Ich unterstütze ihre Meinung mit meinen Gebeten, Gedanken und hoffe, dass sie nicht büßen müssen für männliche Überheblichkeit und ein manipuliertes System, das marode ist!“

Natascha Ochsenknecht, Autorin: „Die Mädels sind mutig, weil sie sich trauen, in so einem Land ihre Meinung zu sagen. Da sie niemanden verletzen, finde ich die Inhaftierung und Behandlung traurig und skandalös!“