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GRAZIA traf Katherine Jenkins

Von GRAZIA am Freitag, 9. April 2010 um 12:57 Uhr

Aber jetzt macht sie Pop! Opernstar Katherine Jenkins zeigt auf „Believe“, wie Klassik-Crossover geht.

Ihr Leben ist eine moderne Cinderella-Geschichte: Katherine Jenkins ist die Tochter eines Fabrikarbeiters. Ihre Stimme machte sie zum Klassik-Superstar. Auf „Believe“ verwandelt die Mezzosopranistin bekannte Popsongs in mitreißende Klassik-Hits. Wir sprachen mit ihr über Ruhm und Karriere.

Wieso gibt sich ein Klassik-Star mit seichtem Pop ab?
Ich möchte dazu beitragen, dass Klassik wieder cool wird. Es gibt viele Lieder, die so spannend sind wie Hip-Hop.

Werden Sie oft unterschätzt?
Früher ja. Als ich mein Studium an der ­Royal Academy of Music begann und sagte, dass ich Opernsängerin werden will, wurde ich nur belächelt. Ich finde es aber wichtig, Rollen tauschen zu können. Die Leute erwarten heute mehr von einem als nur eine gute Stimme.

Viele Ihrer Coversongs drehen sich um Herzschmerz. Sind Sie unglücklich?
Oh, nein. Ich habe einen Freund. Aber ich mag emotionale Musik, die mir die Tränen in die Augen treibt. Sie hat mir durch harte Zeiten geholfen: Mein Vater starb, als ich 15 Jahre alt war.

Sie haben sogar schon vor der Queen gespielt. Wie heben Sie bei so viel Star-Rummel nicht ab?
Mein Vater hat mich geerdet, er sagte immer: „Was auch passiert, bleib auf dem Teppich!“

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Katherine Jenkins