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Interview mit der "Electric Lady" Janelle Monáe

Von GRAZIA am Dienstag, 24. September 2013 um 17:21 Uhr

In Hamburg haben wir Sängerin Janelle Monáe vor ihrem Auftritt zum Interview getroffen. Wie sie den Sound ihres Albums beschreibt und warum sie am Ende unsere Online-Redakteurin fotografierte...

Vor ein paar Tagen haben wir Janelle Monáe zum Interview im Mojo Club in Hamburg getroffen. In der recht dunklen Kabine sitzt die Künstlerin ganz in Schwarz gekleidet, mit großer Sonnenbrille, Hut und Lederhandschuhen.

Ein bißchen erinnert ihr Styling uns an Karl Lagerfeld. Kein Wunder, schließlich verrät uns die 27-Jährige, dass ihr Lieblingslabel Chanel ist.

Als das Interview beginnt wird noch mal das Licht ein wenig gedimmt. Naja, schließlich ist sie eine "Electric Lady" - da braucht man wohl keine Elektrizität.

Auf die Frage, wie sie auf den Album-Titel gekommen ist, erzählt uns Janelle Monáe eine abenteuerliche Story, wie sie beim Kochen einen Stromschlag bekam und von da an den Spitznamen "Electric Lady" hatte.

Wer ist für Sie eine "Electric Lady"?

Eine "Electric Lady" definiert sich nicht über ihre Nase oder ihr Aussehen, sondern über ihre Taten – über die Dinge, die sie für die Gesellschaft macht. Michelle Obama ist die "First Electric Lady" und Frida Kahlo war auch so eine Frau. Du spürst das, wenn sie dir die Hand geben...

Wie ist der Sound Ihres neuen Albums?

Es klingt wie ein Luftkissenboot, das vorbei fliegt an Pluto und Mars, aber nicht verbrennt und dann in das Wasser eintaucht zur Stadt Atlantis.

Arbeiten Sie für Ihre Auftritte und auch privat mit einem Stylisten oder suchen Sie die Outfits selbst aus?

Meine Kleidung wird speziell für mich hergestellt.

Wenn Sie für einen Tag jemand anders sein könnten, für wen würden Sie sich entscheiden?

Ich habe das Gefühl, das hier ist bereits mein drittes Leben. Ich vereine gleichzeitig so viele Personen in mir und möchte die Zukunft durch meine Musik retten.

So einzigartig wie Janelle Monáe war auch das Interview mit ihr. Statt des üblichen Fotos am Ende des Gesprächs, fragte die Sängerin spontan, ob sie unsere Online-Redakteurin fotografieren dürfte. Der Grund: Sie fand sie "unglaublich schön".

Das neue Album "Electric Lady" wird am besten mit "technoidem R'n'B" beschrieben und vereint R'n'B, Soul, Filmmusik, Funk und Hip Hop - wir hören es in Dauerschleife.

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