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Irrer Beauty-OP-Trend: Aussehen wie das retuschierte Selfie

Von Britta am Freitag, 6. März 2015 um 14:00 Uhr
Mit dem Foto eines Stars zum Friseur gehen? Macht jeder. Aber seit Kurzem rennen immer mehr Frauen mit dem gephotoshoppten Bild von sich selbst zum Beauty-Doc. Selfie-OPs sind der Renner – und eine Gefahr!

Das virtuelle Ich wird oft retuschiert bis zum Gehtnichtmehr! Schließlich will man bei Facebook & Co ja nicht aussehen wie morgens beim Bäcker. Da müssen hier und da noch kleine Fältchen geglättet, Unebenheiten und Pickel mit einem Filter vertuscht werden. Kennt jeder, macht jeder. Aber vielen reicht das nicht mehr aus.

In der Realität aussehen wie die eigene Photoshop-Version 

In den USA gibt es seit einiger Zeit einen regelrechten Selfie-OP-Hype, bei dem Patienten mit ihrem Instagram-Ich als Vorlage zum Arzt rennen. „Auch in meine Praxis kommen Patienten mit gefilterten Fotovorlagen“, bestätigt Schönheitschirurgin Dr. Barbara Sturm aus Düsseldorf. „Die entsprechen aber nicht mehr dem natürlichen Gesicht.“ Mit normalen ästhetischen Behandlungen kann man so einem verfremdeten Vorbild nicht näherkommen.

 

Was Dermatologen und Schönheitschirurgen allerdings problemlos leisten können, ist, die Hautqualität zu verbessern, den Teint frischer und die Poren kleiner wirken zu lassen. „Regelmäßige Microdermabrasionen und Microneedlings sind wichtig“, bestätigt Dr. Sturm, „Letzteres verbessert vor allem die Hautstruktur und ist sehr empfehlenswert bei sonnengeschädigter Haut, großen Poren, Pigmentstörungen, Narben, schlaffem Gewebe und Falten.“ Um aber wirklich wie sein gefiltertes Selfie auszusehen, muss man sich schon extremen Eingriffen unterziehen.

Und was auf den Fotos nach einem leicht angehübschten Gesicht aussieht, kann im realen Leben leider ganz, ganz schnell zur überspritzten Fratze werden.

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