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Ivanka Trump: Rechnet sie so mit ihrem Vater ab?

Von Julika am Dienstag, 12. Januar 2021 um 11:10 Uhr

Ivanka Trump stellt sich nun offiziell gegen den Willen ihres Vaters und verfolgt eigene politische Ziele. Für Donald Trump ein klares Statement gegen ihn...

Im Hause Trump herrscht aktuell eine ziemlich miese Stimmung. Schuld daran ist zum einen der Unmut über den deutlichen und nun sogar vom Kongress bestätigten Wahlsieg von Joe Biden, zum anderen aber auch das inkonsequente Verhalten des Familienclans hinter Donald Trump. Denn anstatt ihrem Vater auch in den letzten Tagen seiner Amtszeit zur Seite zu stehen, soll Ivanka Trump nun den ehemaligen Rivalen Biden offiziell unterstützen wollen. Laut Medienberichten der Daily Mail habe die 39-jährige beschlossen, an der offiziellen Amtseinführung des neu gewählten US-Präsidenten am 20. Januar teilzunehmen. Hintergrund: "Ivanka ist besorgt, dass ihre vielversprechende politische Karriere in Gefahr ist und sie tut alles, um ihren Ruf zu retten", so ein Insider des Weißen Hauses gegenüber der Zeitschrift. Nutzt sie so also die Gelegenheit, sich von der Politik ihres Vaters reinzuwaschen und offiziell mit Donald Trump abzurechnen?

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Ivanka setzt auf ihre eigene Karriere 

"Ivanka ist überzeugt, dass die Teilnahme an Bidens Amtseinführung als gute Tat rüberkomme und sie somit zukünftige Unterstützer gewinnen werde." Statt beim Start der Kampagne für die Präsidentschaft 2024 ihres Vaters, der für denselben Tag angesetzt ist, kümmert sich der Trump-Sprössling also lieber um seine eigene Reputation und setzt damit ein deutliches Statement. Donald Trump scheint wenig begeistert von dem Vorhaben und nennt ihren Entschluss laut Insidern im Weißen Haus "die schlimmste Entscheidung, die sie treffen konnte". Für ihn sei es eine Beleidigung, dass sich Ivanka Trump mit den "Gaunern" beschäftigen möchte, die versuchen, ihn zu Fall zu bringen. Er selbst machte mit einem Tweet vor der Sperrung seiner Social-Media-Kanäle klar, dass er nicht an den Feierlichkeiten in Washington D.C. teilnehmen werde. Und schrieb "An alle, die fragen: Ich werde am 20. Januar nicht zur Amtseinführung gehen." Damit ist Donald Trump der erste Präsident seit 1869, der sein Amt nicht formell übergibt.

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