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Jennifer Lawrence: Offener Brief gegen Sexismus

Von Susan am Mittwoch, 14. Oktober 2015 um 13:05 Uhr
Go J-Law! Die Schauspielerin setzte sich jetzt mit einem feministischen Brief im Newsletter von Lena Dunham für mehr Gleichberechtigung in Hollywood ein. Und: sofort meldete sich ein Mann zu Wort!

Schon den neuen Lenny Letter von Lena Dunham gelesen? Darin schreibt Hollywoodstar Jennifer Lawrence (25) ziemlich ehrlich, was sie über Gleichberechtigung denkt, wenn es um die Gehälter der Schauspieler geht.

Erst erfahren wir direkt, wie Jennifer Lawrence tickt: „Ich mag es nicht an Konversationen teilzunehmen, wenn sie sich für mich nach 'Trend' anfühlen. Ich bin sogar das Arschloch, das nicht bei der Ice Bucket Challenge mitgemacht hat, die ja Leben gerettet hat, weil es sich für mich mehr nach 'Trend' als nach Charity angefühlt hat.". Woah, ziemlich ehrliche Worte von J-Law.

Jennifers Reaktion nach dem Sony Hacker-Skandal

Nach dem Sony Hack begann sie ihre eigenen Gehaltsverhandlungen zu hinterfragen. Sie wurde nicht sauer auf Sony, sondern auf sich selbst. Bei Verhandlungen wollte sie nicht „schwierig" oder „verwöhnt" herüberkommen und hat deshalb nicht so hart für ihr Gehalt gekämpft wie andere. Jennifer Lawrence fragt sich: „Sind wir (Frauen) sozial geprägt uns so zu benehmen?"

Bradley Coopers meldete sich jetzt zu Wort

Schon kurz nach der Veröffentlichung des Briefes meldet sich Bradley Cooper (40) zu Wort, den die 25-Jährige als einen der Männer in ihrem Brief nennt, die mit mehr Nachdruck ihre Deals verhandeln. Er lobt die Herangehensweise von Sienna Miller an die Problematik. Sie nahm eine Rolle nicht an, weil ihr im Vergleich zu ihrem männlichen Schauspielpartner nur weniger als die Hälfte des Gehalts geboten wurde.

Bradley Cooper sagt: „Eine Sache die ich dazu sagen könnte, ist dass du, wenn du denkst, dass du nur ein gewisses Gehalt verdient hast, deine Einstellung ändern und für dich einstehen musst. So wie das Sienna getan hat." Was meinen Sie?