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Jens Spahn: Neuer geheimer Impf-Plan

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 8. April 2021 um 11:24 Uhr

Nach zahlreichen Pannen, durch die der Ablauf der bundesweiten Impfkampagne immer wieder verzögert wurde, verfolgt Gesundheitsminister Jens Spahn aktuell einen geheimen Plan, um diesem langsamen Fortkommen ein Ende zu bereiten...

Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass das Coronavirus die Welt überrannt hat und zahlreiche Menschenleben forderte. Trotz der AHA-Regeln sowie regelmäßiger Lockdowns, um dem Infektionsgeschehen entgegenzuwirken und somit eine Auslastung der Intensivstationen zu vermeiden, will sich die Situation einfach nicht beruhigen – im Gegenteil, denn Experten sehen uns inmitten einer dritten Welle. Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma: die Impfung. Allerdings scheint gerade diese in Deutschland einfach nicht vorankommen zu wollen. Seit Ende vergangenen Jahres sind einige Stoffe zugelassen, doch nach wie vor gibt es immer wieder Pannen wie beispielsweise dem medizinischen Hin und Her mit AstraZeneca oder verspätete Lieferungen, durch die der gesamte Prozess nur schleppend vorangeht. Daher musste Gesundheitsminister Jens Spahn in den vergangenen Wochen harte Kritik einstecken und nicht wenige Menschen fordern seinen Rücktritt aufgrund zu vieler Patzer im Kampf gegen COVID-19. Um dagegen halten zu können und seine Position wieder zu stärken, verfolgt der CDU-Politiker aktuell einen geheimen Plan, welcher der nationalen Impfkampagne Aufwind geben soll. 

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Jens Spahn: Impf-Plan in Zusammenarbeit mit Russland

Biontech, Moderna und AstraZeneca: Diese drei Impfstoffe werden aktuell in Deutschland gespritzt, um gegen das Virus anzugehen. Doch auch die Russen haben einen eigenen Wirkstoff: Sputnik V. Und genau diesen hat Jens Spahn nun als Erweiterung ins Auge gefasst, um nach anfänglichen Schwierigkeiten möglichst schnell die gesamte Bevölkerung impfen zu können. Gegenüber dem WDR5-"Morgenecho" verriet der Gesundheitsminister: "Daraufhin habe ich auch im EU-Gesundheitsministerrat für Deutschland erklärt, dass wir dann bilateral auch mit Russland reden werden, und zwar erst mal darüber, wann überhaupt welche Mengen kommen könnten". Gleichzeitig betont der Politiker aber: "Um wirklich einen Unterschied zu machen in unserer aktuellen Lage müsste die Lieferung schon in den nächsten zwei bis vier, fünf Monaten kommen – ansonsten haben wir so oder so mehr als genug Impfstoff." Das klingt auf jeden Fall nach einem Plan, jedoch braucht es bis zur Verwirklichung noch eine Zulassung der EU für Sputnik V und genau "[d]afür muss Russland Daten liefern". Es bleibt spannend, wann genau das passiert und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

©Getty Images

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