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Joe Biden: Besorgniserregender Tiefpunkt

Von Celina am Dienstag, 30. März 2021 um 11:25 Uhr

Nach der Wahl zum Präsidenten hatte das amerikanische Volk Hoffnung, dass Joe Biden sich besser in der Politik machen würde, als Donald Trump. Doch jetzt scheint der US-Präsident einen besorgniserregenden Tiefpunkt erreicht zu haben. Was genau vorgefallen ist, erfahrt ihr von uns…

Als Präsident muss man schwierige Entscheidungen treffen, Gesetzte verabschieden und sich mit anderen Staatsoberhäuptern auseinandersetzten. Bereits Trump hat bewiesen, dass dies keine leichte Angelegenheit ist, denn anderen Politikern hat er Verhandlungen eher erschwert als vereinfacht. Doch auch Joe Biden ist fehlbar und zeigte dies bereits in seinem Umgang mit Putin. Schon die Vergangenheit der beiden Großmächte ist mit Spannungen durchzogen, die auch heute immer noch sichtbar sind. Eigentlich glaubten viele Menschen, dass der jetzige 46. US-Präsident der Vereinigten Staaten die Beziehung zwischen Amerika und Russland in eine bessere Zukunft leiten könnte, doch dann bezeichnete Biden den Kreml-Chef gegenüber ABC-News als "Killer" und machte sich damit nicht gerade beliebt. Aber nicht nur mit diesem Akt gewann Jill Bidens Mann keine neuen Freunde. Die Beziehung zum Präsidenten der Türkei, Erdoğan, scheint nämlich ebenfalls einen besorgniserregenden Tiefpunkt erreicht zu haben.

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Stürzt ihn diese Tat in den politischen Abgrund?

Joe Biden und Recep Tayyip Erdoğan kennen sich bereits aus der Zeit, in der der jetzige US-Präsident noch als rechte Hand von Barack Obama tätig war. Eigentlich sollte die Beziehung der beiden also eher vertraut sein. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn normalerweise ruft das neugewählte Oberhaupt der USA bei anderen Staatsoberhäuptern an, um einschätzen zu können, wie die Beziehungen sind. Erdoğan soll jedoch nie einen Anruf von Joe Biden erhalten haben. Aus diesem Grund gilt das Verhältnis zum neuen US-Präsidenten schon jetzt als angeschlagen. "Dies ist der Tiefpunkt in den amerikanisch-türkischen Beziehungen", verriet ein früheres Mitglied des türkischen Parlaments, Aykan Erdemir gegenüber der Zeitschrift "Foreign Policy". Doch warum straft Biden das östliche Land mit Schweigen? "In der Verbindung bestehen große Herausforderungen, und wir sind nicht in einer Position, in der wir uns gleichermaßen auf die Türkei verlassen können, wie wir es in der Vergangenheit auf andere NATO-Verbündete tun konnten", erklärt die Abgeordnete Abigail Spanberger, eine Demokratin aus Virginia, der "Foreign Policy". Ankara bekommt also weiterhin die kalte Schulter gezeigt, bis sich wieder an Menschenrechte gehalten wird. Dabei sorgt dieser Druck zwischen den Nationen nur für noch mehr Konflikte und wird die Verbindung nicht stärken, sondern schwächen. Ob es zu einer Milderung der Umstände kommt, werden wir wohl erst in der Zukunft erfahren.

©Getty Images

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