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Joe Biden: Er spricht von Mord

Von Silvia am Donnerstag, 18. März 2021 um 11:36 Uhr

In einem Fernseh-Interview der ABC-News feuerte US-Präsident Joe Biden einen scharfen, verbalen Angriff auf den russischen Kreml-Chef Wladimir Putin…

Die Großmachtkonkurrenz zwischen den Vereinigten Staaten und Russland spitzt sich zu. Die Wunden des Ost-West-Konflikt sind tief, sodass die Beziehungen der beiden Weltmächte weiterhin von Spannungen geprägt sind. Gegensätzliche, politische Leitbilder, die vergangenen Auseinandersetzungen im Ukrainekrieg, sowie die militärischen Interventionen in Syrien und nicht zuletzt die verhängten Sanktionen von Washington gegen Moskau im Falle des vergifteten Staatskritiker Nawalny – um nur einen Bruchteil der Konfliktfelder zu nennen, denen die Wirtschaftsgiganten ausgesetzt sind. Die Hoffnung war groß, dass Joe Biden als neuer US-Präsident die bestehenden Probleme seines Landes mit Kreml-Chef Wladimir Putin hinter sich lassen oder zumindest verringern könnte. Doch dies war reines Wunschdenken, wie sich bei einem Fernseh-Interview von ABC-News mit dem Demokraten herausstellte. Der amerikanische Staatschef zögerte nicht, ein paar scharfe Worte über seinen russischen "Kollegen" zu verlieren und sorgt damit für neue Provokationen innerhalb ihres politischen Verhältnisses…

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Nun spricht Joe Biden von Mord

Am vergangenen Mittwoch sorgte Joe Biden für viel Aufsehen, als er gegenüber des TV-Senders ABC-News den russischen Staatschef als "Killer" bezeichnete. Außerdem würde Wladimir Putin laut des 78-Jährigen "den Preis dafür bezahlen", dass er sich in die US-Wahlen eingemischt haben soll. Damit wäre auch der Gegenstand der pikanten Wortwahl des amerikanischen Präsidenten genannt. Indem Russland Desinformationen über den jetzt amtierenden, demokratischen Kandidaten verbreitet haben soll, zielte die Großmacht darauf ab, die Wahlen 2020 auf dessen Gegner Donald Trump zu lenken, wie durch einen Geheimdienst-Bericht bezeugt worden sei. Grund dafür, war die Annahme, dass der Sieg von Mister Biden den Interessen des Kremls schaden würde. Nach dem verbalen Angriff wurde der russische Botschafter Anatoli Antonow nach Moskau einberufen, um den Fortgang der Beziehung mit den Vereinigten Staaten zu diskutieren, die eine Verschlechterung des Verhältnisses möglichst bremsen solle. Unabhängig davon, inwiefern man die Ansichten und Taten von Putin gutheißen kann, stellt sich im Falle von Joe Biden die Frage, ob die Bezeichnung seines politischen Gegners als "Mörder" noch angebrachter Diplomatie entspricht.

Ⓒ Getty Images

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