Hot Stories

Joe Biden: Kann er diesen traurigen Rückschlag verkraften?

Von Marvena.Ratsch am Freitag, 26. Februar 2021 um 10:36 Uhr

Joe Biden wurde in seinem privaten Leben bereits mit zahlreichen traurigen Tiefs konfrontiert und nun muss der US-Präsident auch in seinem Amt einen herben Rückschlag verkraften… Schafft er das?

Seit Joe Biden am 20. Januar zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wurde, gab es für den Demokraten nur einen Weg und zwar nach oben. In seinem Amt konnte der 78-Jährige bereits zahlreiche politische Siege feiern wie beispielsweise die Änderung zahlreicher fragwürdiger Beschlüsse seines Vorgängers Donald Trump, zu denen unter anderem der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen oder der Weltgesundheitsorganisation gehörten, als auch eine politische Annäherung zu Deutschland, um das einst so enge Bündnis wieder zu festigen. Doch so erfolgreich seine ersten Wochen im Weißen Haus waren und so beliebt er sich dadurch gemacht hat: Nun muss der Mann von Dr. Jill Biden einen traurigen Rückschlag verkraften, der auch seine Beliebtheit als Präsident deutlich mindern könnte. Worum es genau geht, erfahrt ihr jetzt!

Hier findet ihr noch mehr News zu "Joe Biden": 

Politischer Tiefschlag für Joe Biden

Während seines Wahlkampfes hat Joe Biden nicht nur klar ausgedrückt, dass er das von Donald Trump hinterlassene Chaos beseitigen und mit einem genauen Fahrplan gegen die Coronapandemie angehen will, dem 78-Jährigen und der gesamten demokratischen Partei war es auch ein wichtiges Anliegen, den Mindestlohn, der aktuell bei 7,25 US-Dollar liegt, innerhalb von knapp vier Jahren auf 15 US-Dollar anzuheben. Dementsprechend zierte der Meilenstein zahlreiche Plakate und war für viele Wähler ein weiteres gutes Argument, sich für den ehemaligen Vizepräsidenten von Barack Obama zu entscheiden. Doch genau diese Menschen muss Joe Biden nun enttäuschen, denn trotz seiner Versprechungen wird es (vorerst) nicht zu einer Erhöhung kommen. Die Demokraten versuchten die Erhöhung mithilfe eines neuen Corona-Konjunkturpaketes – eines Tricks – zu erwirken, doch dieser Vorgang verstieß gegen die Regeln. Diese Entscheidung muss nämlich über einen regulären Gesetzgebungsprozess vonstattengehen und das könnte gar nicht so einfach werden: Denn neue Gesetze brauchen im Senat eine sogenannte Supermehrheit von 60 Stimmen, welche die Demokraten jedoch nicht erreichen können, weil sie lediglich 50 Sitze innehaben. Auf die Unterstützung der Republikaner können sie in dieser Angelegenheit allerdings rechnen, da diese gegen eine Anhebung des Mindestlohns sind. Wann genau darüber abgestimmt wird, ist noch nicht klar, doch Joe Biden und seine Parteikollegen werden auf keinen Fall aufgeben, wie der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, vergangenen Donnerstag verriet: "Wir werden den Kampf nicht aufgeben, den Mindestlohn auf 15 Dollar zu erhöhen, um Millionen amerikanischen Arbeitern, die sich abrackern, und deren Familien zu helfen."

Diese Artikel dürft ihr nicht verpassen: 

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel enthält unter anderem Produkt-Empfehlungen. Bei der Auswahl der Produkte sind wir frei von der Einflussnahme Dritter. Für eine Vermittlung über unsere Affiliate-Links erhalten wir bei getätigtem Kauf oder Vermittlung eine Provision vom betreffenden Dienstleister/Online-Shop, mit deren Hilfe wir weiterhin unabhängigen Journalismus anbieten können.

Themen