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Joe Biden: Riskiert er so seine Präsidentschaft?

Von Silvia am Mittwoch, 24. März 2021 um 10:50 Uhr

Ein erschütterndes Ereignis überschattete am vergangenen Montag die Vereinigten Staaten. US-Präsident Joe Biden musste nun eingreifen und setzt damit seine Präsidentschaft aufs Spiel…

Einmal mehr berichten die amerikanischen Nachrichtendienste über einen erneuten Amoklauf mit mehreren Toten in den Vereinigten Staaten. Nachdem ein Schütze schon am Dienstag der vergangenen Woche im Bundesstaat Georgia sein Unwesen trieb und damit acht Menschen aus dem Leben riss, folgte nicht mal eine Woche später der nächste Schock im westlicheren Colorado. Der bereits festgenommene mutmaßliche Täter hat in einem Supermarkt das Feuer eröffnet und dabei zehn Opfer erschossen. US-Präsident Joe Biden sei wegen des Schusswaffenangriffs am Boden zerstört und betonte: "Wir müssen handeln. Wir können Leben retten." Um auf die erschütternden Geschehnisse aktiv zu reagieren, kündigte der Demokrat weiter an, sich für die Reformen der Waffengesetze stark zu machen. Doch die Durchsetzung seiner Pläne könnte ihn die Präsidentschaft kosten

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Riskiert Joe Biden damit seine Präsidentschaft?

Konkret forderte der amtierende Präsident, zwei bereits beschlossene Gesetzesentwürfe zu verabschieden, wodurch Waffenkäufer und -besitzer stärker überprüft werden sollen. Zudem wolle er zukünftig kriegsähnliche Waffen wie Sturmgewehre grundsätzlich verbieten, wobei Joe Biden geltend machte, dass "das keine parteipolitische Angelegenheit sein sollte". Dabei stößt der 78-Jährige jedoch bereits auf die Ansichten der Republikaner, die sich für eine Verschärfung der Waffengesetze weniger interessieren und nicht zuletzt auf den in den Vereinigten Staaten stark vorherrschenden Waffen-Lobbyismus, der die Mentalität des amerikanischen Volkes massiv mitprägt. Kaum ein US-Präsident konnte bisher die Reformen der "Waffenkultur" durchsetzen, ohne dabei den Verlust vieler Wähler zu riskieren, weshalb auch der Demokrat damit nun seine Macht aufs Spiel setzt. Die Frage ist nur, was für eine Art von Staatschef sich die USA wünscht – einer, der unter anderem auf eigene Kosten wenigstens den Versuch wagt, die bestehenden Konflikte zu lösen oder einer, der sich stur und auf die eigene Beliebtheit bedacht einem Wirtschaftsgiganten unterwirft. Wie der ehemalige Präsident Barack Obama bei seiner Reaktion auf das Blutbad in Colorado zum Ausdruck brachte, müsse der "Widerstand feiger Politiker" überwunden werden.

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