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Joe Biden: Wird er dadurch Trumps Kandidatur 2024 verhindern?

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 28. Januar 2021 um 12:55 Uhr

Joe Biden ist seit gut einer Woche der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und jetzt wird bereits deutlich, dass er beliebter ist, als sein Vorgänger Donald Trump es je war! Wird er so eine erneute Kandidatur Trumps im Keim ersticken? 

Am 20. Januar wurde Joe Biden zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt und trat das chaotische Erbe Donald Trumps an. Doch der 78-Jährige hat bereits in der ersten Woche klar gemacht, dass er im Weißen Haus sitzt, um etwas zu bewirken. So unterschrieb er zahlreiche Dekrete für einen geregelten Corona-Fahrplan, um die außer Kontrolle geratenen Zahlen in den USA in den Griff zu bekommen, und auch einige Entscheidungen seines Vorgängers wie der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen hat der Demokrat rückgängig gemacht. Das macht sich auch bei seinen Beliebtheitswerten der Bevölkerung bemerkbar, denn nach einer von der Monmouth-Universität veröffentlichen Umfrage ist der Machtinhaber bei den US-Bürgern beliebter, als Donald Trump es je war. Könnte sich dies auch auf die Präsidentschaftswahl auswirken und eine von dem 74-jährigen Immobilienmogul geplante Kandidatur verhindern?

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Könnte Biden so eine geplante Kandidatur Trumps verhindern?

Donald Trump hat bereits in seiner Rede in Florida am Tag der Vereidigung Bidens klar gemacht, dass er nicht kampflos aufgeben und er zurückkommen will. Nachdem nun alle Zeichen darauf hindeuten, dass das Impeachment-Verfahren gegen ihn Mitte Februar zu seinen Gunsten ausfällt, da ein Großteil der Republikaner noch immer hinter ihm steht, ist eine erneute Kandidatur 2024 somit in Blickweite gerückt. Oder vielleicht doch nicht? Denn dank einer aktuellen Erhebung wird klar, dass Joe Biden bereits nach einigen Tagen im Weißen Haus sehr viel beliebter ist. Während 54 Prozent der befragten Bevölkerung der USA die Arbeit des 46. Präsidenten als positiv bewerten, sah es bei seinem Vorgänger deutlich düsterer aus, denn da waren es in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit durchschnittlich gerade mal 41,4 Prozent, die zu Ende sogar auf nur noch 34 Prozent geschrumpft sind – laut einer Gallup-Umfrage. Dieser Kontrast dürfte auch den Republikanern nicht entgangen sein, was sich auf die Zukunft Trumps auswirken könnte. Steht nämlich die Nominierung des Präsidentschaftskandidaten für 2024 an, dann werden seine Parteikollegen diesen Fakt garantiert im Hinterkopf haben…

©Getty Images

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