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John Galliano feuert seinen Anwalt

Von GRAZIA am Freitag, 6. Mai 2011 um 16:55 Uhr

Bloß eine Woche vor seinem voraussichtlichen Gerichtstermin feuerte Galliano seinen Anwalt. Stephane Zerbib soll sich am Bankkonto des Skandal-Designers bedient haben.

Es scheint ganz so, als sei 2011 nicht gerade das Jahr des Designers John Galliano. Erst rastet er betrunken in aller Öffentlichkeit aus und bepöbelte ein Paar mit antisemitischen Parolen, weswegen er sich jetzt am 12. Mai vor Gericht verantworten muss. Ein Ausraster, der ihn nicht nur seinen Job als Chefdesigner bei Christian Dior, sondern auch bei seinem eigenen Label „John Galliano“ gekostet hat. Und als Sahnehäubchen auf seinem Pechhaufen betrügt ihn nun auch noch sein Anwalt Stephane Zerbib.

Allerdings gingen die Gerüchte um eben diesen Anwalt ohnehin immer heiß her: Galliano soll ihn angeblich nur angeheuert haben, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Denn das Stephane Zerbib ebenfalls Jude ist, dürfte kein Zufall sein. Ein mieses Kalkül, das Galliano und Zerbib jedoch stets abstritten – er soll schon seit sieben Jahren der

Anwalt des Designers sein und ihn durchaus schätzen:

„Er ist freundlich, höflich und sehr human“, beteuerte Zerbib immer.

Scheinbar zu freundlich, denn Zerbib soll sich unerlaubterweise an Gallianos Konto bedient haben und somit wurde er kurz vor dem voraussichtlichen Gerichtstermin am 12. Mai gefeuert. Nun soll Aurélien Hamelle für Galliano in die Bresche springen. Und wenn Galliano im Moment eins braucht, dann ist es ein guter, rechtlicher Beistand. Ihm blühen nämlich bis zu sechs Monate Haft und eine Strafe von über 31.000 Dollar (22.000 Euro).

Diese sollten allerdings auch nach den Unregelmäßigkeiten auf seinem Konto noch verblieben sein, obwohl ... Wenn sich seine (selbst verschuldete) Pechsträhne weiter so konstant durch sein Leben zieht, wer weiß?

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