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Justin Bieber: Seine neuen Nachbarn in Atlanta demonstrieren

Von Claudia am Dienstag, 25. Februar 2014 um 10:32 Uhr
So hat sich das Justin Bieber (19) sicher nicht vorgestellt. Weil er nach Buckhead, Atlanta ziehen will, demonstrieren seine zukünftigen Nachbarn sogar auf der Straße.

Was muss es wohl für ein Gefühl sein, wenn man nirgendwo mehr richtig willkommen ist? Wenn es sogar so schlimm ist, dass die Menschen aus der Nachbarschaft demonstrieren, weil man vor hat nebenan einzuziehen? Ob Justin Bieber sich ernsthaft Gedanken darüber macht, warum man ihn in Buckhead, Atlanta, nicht haben möchte, bleibt zu bezweifeln. Doch das Image vom rüpelhaften Teenie hat sich der 19-Jährige auch hart erarbeitet.

In den letzten Wochen konnte er vor allem durch Party-Exzesse, Drogen und illegale Autorennen glänzen. Jetzt, nachdem Justin in seinem Luxus-Anwesen in Calabasas, Kalifornien, mehrmals von der Polizei besucht worden ist, hat er beschlossen lieber auszuziehen. Sein Ziel: Buckhead, Atlanta. Doch die Nachbarschaft ist alles andere als erfreut. Über Facebook hatten sich mehrere Leute organsiert und zu einem Protest aufgerufen, zu dem sich über 500 Personen meldeten. Am Montagmorgen (24. Februar) gegen 6 Uhr Ortszeit kamen dann allerdings nur einige wenige der zuvor angekündigten Leute. 

Er wird überwacht

Ihre Befürchtungen erklärten die Justin "Gegner" vorher so: „Justin Biebers Umsiedlung nach Atlanta kann nur Negatives für unsere Kinder bedeuten. Einige von uns werden ihre Kinder nun nicht mehr ohne Angst in der Einfahrt spielen lassen können. Er ist bereits Straßenrennen unter dem Einfluss von Drogen gefahren. Also wird er es nie wieder tun? Bitte erlaubt diesem Kind nicht all das zu ruinieren, wofür wir Jahre lang gekämpft haben." Und auch die Polizei scheint auf Nummer sicher zu gehen. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das Haus des "Baby"-Sängers von Beamten überwacht werden würde. In ihrer Begründung gaben sie dann aber an, vor allem ein Auge auf das Haus zu werfen, weil Justin durch seine Berühmtheit auch immer wieder Ärger mit Fans haben könnte. 

Trotz der Demonstration und der vielen Unterschriften, werden die Bewohner von Buckhead sicher nicht viel gegen Justins Umzug ausrichten können. Hoffentlich nutzt er seinen Neustart in einem neuen Haus, um sich einmal von einer anderen Seite zu zeigen. 

 

Bild: picture alliance / Demonstranten in Buckhead

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