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Karl Lagerfeld setzt sich mit zwei Bräuten für Homo-Ehe ein

Von GRAZIA am Mittwoch, 23. Januar 2013 um 09:39 Uhr

Für gewöhnlich beendet immer eine Braut die Haute Couture-Show eines Designers, doch bei Karl Lagerfelds Chanel Defilee waren es gleich zwei. Und das war kein Zufall oder Missgeschick, sondern volle Absicht …

Karl Lagerfeld ist bekannt für seine spitze Zunge, doch sein Fashion-Statement auf den Pariser Haute Couture-Schauen kam ganz ohne Worte aus:

Der Chanel-Chef-Designer schickte zum großen Finale seiner Catwalk-Präsentation ZWEI Bräute inklusive Kind (sein Patenkind Hudson Kroenig) über den Laufsteg – seine Antwort auf die aktuelle Diskussion über gleichgeschlechtliche Ehen in Frankreich.

Aktuell laufen dort konservative Politiker und die katholische Kirche Sturm, denn die sozialistische Regierung will Schwulen und Lesben Ehe und Adoption ermöglichen.

Eine Gesetzesreform, die Karl Lagerfeld unbedingt unterstützen möchte:

„Warum können Menschen, die zusammenleben, nicht den gleichen Status haben wie verheiratete Bürgerliche? Ich verstehe diese Diskussion in Frankreich nicht, da Staat und Kirche seit 1904 voneinander getrennt sind."

Und ganz Karl typisch stellt er aber auch klar: „Eine künstliche Befruchtung für homosexuelle Paare lehne ich ab. Männer sollen lieber elternlose Kinder adoptieren als Leihmütter zu engagieren.“

Ein klares Statement! Bisher ist Karl Designer, Fotograf, Kostümbildner – und vielleicht ja auch bald Politiker?

Dass Mode und Politik gut zusammenpassen, weiß auch seine Fashion-Freundin Anna Wintour. Sie soll als amerikanische Diplomatin im Gespräch sein.

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