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Coronavirus: Karl Lauterbach warnt Geimpfte

Von Lena.Everling am Samstag, 28. August 2021 um 09:40 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus setzen wir vor allem auf die Impfkampagne. Doch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gibt nun eine düstere Prognose für Geimpfte…

Seit einigen Monaten können wir endlich wieder in den Friseur unseres Vertrauens spazieren, uns in einem Restaurant bequem machen oder wieder shoppen gehen. Doch trotz dieser Freiheiten sind wir noch lange nicht bei der Normalität angelangt. Noch immer hält das Coronavirus die Welt in Atem, da die Inzidenzen stetig steigen und wir eine wirkliche Freiheit noch nicht zurückhaben. Im Kampf gegen die Pandemie setzen wir auf Masken und Abstand – aber vor allem auf die Corona-Impfung. Hier gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Während viele das Angebot wahrnehmen, lehnt ein Teil der deutschen Bevölkerung die Impfungen strikt ab. Insgesamt sind aktuell rund 64 Prozent der deutschen Bevölkerung erstgeimpft und mehr als 58 Prozent wurden bereits vollständig gegen das Virus geimpft. Für die Herdenimmunität benötigen wir jedoch Impfquoten von 85 Prozent und mehr. Doch auch, wenn wir derzeit alle Hoffnungen in die Impfungen stecken, sollten wir uns laut Gesundheitsexperte Karl Lauterbach trotz Impfung nicht sicher fühlen. Warum, erfahrt ihr jetzt…

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Karl Lauterbach warnt vor Durchbruchinfektionen

Lauterbach ist der Meinung, dass die Zahl der Corona-Infektionen bei vollständig geimpften Menschen steigen wird. Er rechnet mit sogenannten "Durchbruchinfektionen", die sich vor allem bei Personen ereignen, bei denen die Impfung länger als sechs Monate zurückliegt. "Wir werden also vermutlich bald mehr Fälle sehen, sobald die Impfung bei etlichen Geimpften in Deutschland mehr als ein halbes Jahr zurückliegt.", äußerte er gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bei allen Impfstoffen gegen das Coronavirus steige das Risiko eines Impfdurchbruchs nach sechs Monaten an. In der Regel sei die Erkrankung dann allerdings nicht so gefährlich wie bei Ungeimpften. Jedoch zeigte sich Lauterbach sehr besorgt über mögliche Langzeitfolgen: "Laut einer Studie kommt es bei 19 Prozent der Menschen mit Impfdurchbrüchen zu einem Long-Covid-Problem". Außerdem seien diejenigen, die sich nach einem Impfdurchbruch infizieren, genauso ansteckend wie Ungeimpfte, wenn auch nicht so lange. Laut Lauterbach gebe es allerdings bereits einige Studien, die davon ausgehen, dass die Wirkung der Impfstoffe nach der dritten Injektion deutlich länger halten wird. "Der Schutz wird nicht dauerhaft sein, aber doch deutlich länger als ein halbes Jahr."

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