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Kein Basketball-Club für Oprah!

Von Susan am Montag, 2. Juni 2014 um 11:57 Uhr
Nach dem Rassismus-Skandal um die L.A. Clippers, wollte Oprah Winfrey den NBA-Club eigentlich kaufen - da machte ihr allerdings jemand einen Strich durch die Rechnung... Warum die Clippers jetzt doch nicht Oprah gehören, erfahren Sie hier.

3,2,1... doch nicht meins! Das hat sich Oprah Winfrey (60) wohl gedacht, nachdem sie ein Gebot von 2 Milliarden Dollar für den Basketball-Club Los Angeles Clippers abgab - und jetzt trotzdem ein anderer der neue Besitzer ist. 

Rassismus-Skandal um Donald Sterling

Was dazu führte, dass der Club einen neuen Besitzer suchte? Unfassbar rassistische Äußerungen des vorherigen Clippers-Besitzers Donald Sterling während eines Telefongesprächs mit seiner Freundin Vanessa Stiviano kamen an die Öffentlichkeit. Der 81-Jährige wollte nicht, dass seine Freundin farbige Freunde mit zu den Basketballspielen bringt - auch nicht, wenn es sich dabei um NBA-Legende Magic Johnson handelt. Nicht nur seine (fast ausschließlich farbigen) Spieler reagierten, indem sie ihre Shirts verkehrt herum anzogen, damit das Clippers-Logo nicht zu sehen ist - sondern auch die Liga. Auf Lebenszeit wurde Sterling von sämtlichen NBA-Veranstaltungen ausgeschlossen. Richtig so!

Oprah bot während Dreharbeiten

Die Entscheidung, um den Basketball-Club mitzubieten hat Oprah Winfrey während Dreharbeiten für den Film "Selma", der von Dr. Martin Luther King handelt, beschlossen. "Entertainment Tonight" verriet Oprah: „Ich befand mich inmitten dieser [Film-]Szenen, während ich das Angebot abgab - buchstäblich am ersten Drehtag. Ich musste in dem Gebäude hochrennen, um eine Faxmaschine zu finden. Wir geben das Angebot ab und ich unterschreibe es und denke 'Wie ironisch ist das? Ich spiele eine Frau, die kein Wahlrecht bekommt, und jetzt gebe ich ein Angebot ab [für eine Profi-Mannschaft].'" Allerdings hatte sie sich auch ein Limit gesetzt: „Zwei Milliarden Dollar... OK, das ist mein Limit.... Wir überschritten diese Zahl und wir überschritten wieder eine Zahl, und als wir an der endgültigen Zahl ankamen, war es kein gutes Geschäft mehr.“ Schade, wir hätten Oprah gern als Besitzerin der Clippers gesehen!

L.A. Microsoft?

Oprah Winfrey wurde übrigens schließlich von Microsoft-Geschäftsführer Steve Ballmer um 2 Millionen Dollar überboten. Ob jetzt alle Spieler neue Tablets und PCs bekommen? Die Umkleidekabine der Clippers ist ohnehin schon besser ausgestattet als manch eine Wohnung... 

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