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Knallharter Oster-Lockdown: Jetzt macht alles dicht!

Von Jenny am Dienstag, 23. März 2021 um 09:16 Uhr

Es zeichnete sich bereits im Vorwege ab und ist nun Gewissheit: Das kommende Osterfest steht unter einem knallharten Lockdown, der wenige Freiheiten zulässt.

Am vergangenen Montag wurde stundenlang beraten, diskutiert und unterbrochen und schließlich trat die Bundeskanzlerin erst gegen 2.37 Uhr vor die Presse, um die Ergebnisse des Corona-Gipfels mitzuteilen – und diese sind knallhart. Denn erneut wird der Lockdown verlängert, und dass, wie befürchtet, bis zum 18. April. Zudem wird nochmals vor einem beliebten Familienfest die Notbremse gezogen und über die Ostertage ist damit ein knallharter Lockdown beschlossen, welcher sogar Lebensmittelgeschäfte zur Schließung zwingt. Welche Beschlüsse die Kanzlerin und ihre Ministerpräsidenten im Genauen verabschiedeten, haben wir zusammengefasst.

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Diese Maßnahmen gelten im knallharten Oster-Lockdown

Noch in den vergangenen Wochen, als die Politik ein Öffnungskonzept vorstellte, stieg die Hoffnung, einen Weg aus dem Lockdown gefunden zu haben. Seit der vergangenen Nacht ist es allerdings Gewissheit: Ein weiterer besonders harter Lockdown droht angesichts der Osterfeiertage. So sollen der 1. April und der 3. April in diesem Jahr einmalig als Ruhetage definiert werden. Was bedeutet, dass das gesamte Land an den fünf aufeinanderfolgenden Tagen über Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag komplett heruntergefahren wird. Lediglich der Lebensmitteleinzelhandel bleibt am Samstag geöffnet. Am Gründonnerstag dürfen auch sie keine Kunden empfangen. Zudem soll weitestgehend auf religiöse Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen und Moscheen verzichtet werden. Im Privaten dürfen maximal fünf Menschen zweier Haushalte zusammenkommen, wobei Kinder unter 14 Jahren ausgenommen werden und Paare als ein Hausstand gelten. Die bereits beschlossene Notbremse, die ab einer Inzidenz von 100 greift und dazu führen würde, dass jegliche Lockerungen – bis auf die Öffnung der Friseure – wieder zurückgenommen werden, soll zudem strikter umgesetzt werden. Stand gestern sind hiervon bereits 175 Landkreise in Deutschland betroffen. In Schulen und Kitas will man der Verbreitung der Infektionen mit zweimalig wöchentlichem Testen entgegnen.

Mega-Lockdown: Auch Reisen werden erschwert

Zuletzt beinhalten die neuen Reglungen ein strenges Rückkehr-Verfahren für Reisende. Insbesondere Fluglinien sollen stärker eingebunden werden und Abreisende testen, bevor sie nach Deutschland zurückkehren. "Konsequente Tests" von Crew-Mitgliedern und Passagieren werde von ihnen erwartet. Bislang war das Testen nur Einreisenden aus "Hochinzidenzgebieten" oder solchen mit neuen Virusvarianten auferlegt worden. Die insgesamt harten Maßnahmen begründete die Kanzlerin insbesondere mit den exponentiell steigenden Fallzahlen, einer zunehmenden Belastung auf den Intensivstationen und den besonders ansteckenden Virusvarianten. Am 12. April folgt der nächste Corona-Gipfel, bei dem man beraten will, wie es weitergehen soll.

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