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Kritik an Trump & West: Das sagen John Legend und Anna Wintour

Von Martyna am Donnerstag, 15. Dezember 2016 um 13:40 Uhr

Sie hätten über das Leben gesprochen, sagte Kanye West den Fotografen und Reportern, die minutenlang Bilder von dem erblondeten Rapper und dem künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten knipsten. Und: "Jetzt gerade will ich einfach nur ein Foto machen". Vielleicht waren genau diese Aussagen der Grund dafür, dass sein Kollege und Freund, Musiker John Legend, nun gegenüber des französischen Medienoutlet Clique die Aktion von Kanye kritisierte. 

John Legend hält das Treffen für einen Presse-Gag

Ich denke nicht, dass man mit Donald Trump über Probleme sprechen kann und ich werde mich nicht für einen Presse-Stunt ausnutzen lassen. Ich glaube Kanye hat es nur für die Presse getan und ich bin ziemlich enttäuscht, dass er gesagt hat, dass er für Trump gestimmt hätte. Ich denke, dass Trumps Wahlkampf war zersetzend für dieses Land war.

Kanye hingegen ist nach wie vor so stolz auf das Treffen, dass er dieses Souvenir mit den Worten "Für Kanye, du bist ein großartiger Freund. Danke, Donald Trump" in einem Twitter Post mit seinen Followern teilt: 

 

 

Kritik an Trump auch von Anna Wintour

 

 

Ein von ZIG (@zigapp) gepostetes Foto am

 

Was am Dienstag durch den sehr publiken Besuch von Kim Kardashians Ehemann fast in Vergessenheit geriet: Auch Vogue Chefin Anna Wintour traf Trump in seinem Tower. Genauso wie Microsoft-Gründer Bill Gates. Der feine Unterschied: Donald posierte nur mit West vor der Fotografen-Wand.

Der Inhalt der knapp halbstündigen Meetings? Verschiedene Themen, so heißt es. Während Gates sich neulich äußerte, dass Trump in der Lage sei, Veränderung wie John F. Kennedy zu erbringen, ist Wintour dafür bekannt kein Fan des Republikaners zu sein. In der Oktoberausgabe der amerikanischen Vogue rief die Mode-Bibel dazu auf, Hillary Clinton zur ersten Präsidentin der USA zu wählen und Anna wurde während des Wahlkampfes des Öfteren in pro-Hillary-Shirts gesehen.

Zudem wurde sie während einer Zugfahrt dabei belauscht, wie sie die Trump Foundation dafür kritisierte "nichts zu tun" und sagte, dass "Trump seine Präsidentschaft zu seinen Gunsten und denen seiner Firma nutzen würde". Die Vogue-Chefin für dieses private Gespräch.