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Lindsay Lohan: Vor dem Knast ins Leichenschauhaus

Von GRAZIA am Dienstag, 26. April 2011 um 12:47 Uhr

Sie hatte so sehr auf ihre Unschuld gepocht. Doch wegen der Verletzung ihrer Bewährungsauflagen wurde Lindsay Lohan am Karfreitag zu vier Monaten Haft und 480 Stunden Sozialdienst verurteilt.

Gerade standen alle Zeichen in Hollywood auf ein Comeback: Lindsay Lohan soll für den Mafiafilm "Gotti: Three Generations“ unter Vertrag genommen worden sein. Doch ihr angeblicher Juwelenraub Ende Januar hat ihr jetzt einen vier Monate langen Gefängnisaufenthalt beschert. Obendrein muss sie 480 Stunden lang Sozialdienst verrichten. Einen Deal zur Strafmilderung hatte sie abgelehnt. Kein cleverer Schachzug, wie sich jetzt herausstellte:

Zwar hat sich Lindsay für 75.000 Dollar (51.000 Euro) erstmal freigekauft, doch Experten sind sich sicher: Bei der nächsten Verhandlung am 11. Mai wird sie dazu verdonnert, ihre Strafe im Frauengefängnis in Lynwood abzusitzen. Zudem muss sie 120 ihrer 480 Stunden Sozialdienst im Leichenschauhaus abbummeln. Ein Polizeisprecher sagte zur “New York Daily News”: “Sie wird hier Mülleimer leeren, Staub saugen und die Toiletten reinigen. Sie wird aber nicht im Autopsiebereich tätig sein. Aber sie wird wohl einigen Leichen ausgesetzt sein. Sie wird sie sehen, aber nicht anfassen.”

Vielleicht wird Lindsay dadurch ein wenig in die Realität zurückgeholt. Denn sie hält sich immer noch für unschuldig. Ein Freund verriet: "Sie wurde anders behandelt, weil sie berühmt ist. Wir sind alle geschockt darüber, dass sie gezwungen wird, wieder ins Gefängnis zu gehen, nur um an ihr ein Exempel zu statuieren. Das ist nicht richtig - vor allem, nachdem sie so hart daran gearbeitet hat, ein gesundes Leben zu führen. Sie ist unschuldig und kann nicht verstehen, was da vor sich geht."

Um ehrlich zu sein: Irgendwie mögen wir Lindsay ja für ihre rebellische Art auch - trotzdem, irgendwann hat selbst sie mal den Bogen überspannt.

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