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Lockdown-Ende: Ist jetzt Schluss mit den harten Maßnahmen?

Von Jenny am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 09:20 Uhr

Weshalb die harten Lockdown-Maßnahmen nun ein Ende finden könnten und wer das Vorbild wäre, klären wir nun auf.

Kaum einer kann es mehr leugnen: Der anhaltende Lockdown und die wenigen Perspektiven auf eine Besserung der Lage und die Rückkehr in den Alltag zermürben die Nerven. Selbst die steigenden Fallzahlen, eine wieder erhöhte Inzidenz, die seit vergangenen Mittwoch von 59,3 auf 61,7 stieg, und die Tatsache, dass wir uns auch laut Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits inmitten einer dritten Welle befinden, reichen bei vielen längst nicht mehr für die Motivation aus, sich an die Corona-Beschränkungen zu halten oder diese nachvollziehen zu können. Her muss schnellstens eine Öffnungsperspektive, an der die Politik bereits arbeitet. Aber auch ein Blick auf andere europäische Länder könnte sich lohnen, denn sie setzen die Bundesregierung ebenfalls unter Druck, endlich einen Ausweg aus dem Lockdown zu finden und die strikten Maßnahmen zu beenden.

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Ist jetzt Schluss mit dem harten Lockdown?

Geschäfte sind geschlossen, Restaurants können nicht besucht werden und im Allgemeinen sollten auch die privaten Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden. Denn die Mutationen des Coronavirus' beschleunigen das Infektionsgeschehen in Deutschland. Obwohl es demnach gute Gründe für diese Beschränkungen in der Pandemie gibt, wächst in der Bevölkerung die Sehnsucht nach Lockerungen, über welche auch Merkel bei einer Unionsfraktionssitzung sagte, sie verstehe diese. Im Nachbarland Österreich ist es kaum anders: Der dortige Bundeskanzler Kurz lässt aber derselben Entwicklung des Virusgeschehens im Lande Taten folgen und erklärte die Öffnungen in seinem Land trotz hoher Infektionszahlen im Bild-Interview mit den Worten: "Ein Lockdown, bei dem keiner mitmacht, macht wenig Sinn." Bei den Lockerungen setze der Bundeskanzler vor allem auf die Strategie vermehrter Tests. Er wolle diese bei rund einem Viertel der Bevölkerung wöchentlich durchführen. Ein Wachstum des Virus' im Lande könne somit nicht verhindert, aber ausgebremst werden. In Deutschland wurde der Plan von Schnelltests, die für alle Bürger ab dem 1. März zugänglich sein sollten, gerade über Bord geworfen, da er noch nicht umsetzbar wäre. Ob Angela Merkel und die Ministerpräsidenten allerdings ein ähnliches Vorgehen und somit weitere Öffnungen beschließen werden, wird sich erst am 3. März nach einem neuen Gipfel zeigen.

© Getty Images

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