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Lockdown-Lockerung: Das droht bei Restaurantöffnungen

Von Jenny am Freitag, 12. März 2021 um 09:25 Uhr

Der Stufenplan der Bundesregierung sieht weitere Lockdown-Lockerungen ab bestimmten Inzidenzen vor. Eine Studie verrät nun, was bei Restaurantöffnungen drohen könnte.

Wochenlang haben wir in einem harten Lockdown verharrt, um das Infektionsgeschehen in Deutschland einzudämmen. Friseure, Geschäfte und Restaurants wurden deshalb geschlossen. Seit der vergangenen Bund-Länder-Konferenz vom 3. März steht allerdings ein Konzept zur Öffnung dieser Bereiche und nach und nach sollen Lockdown-Lockerungen erfolgen. Nach den Friseuren, die als allererstes ihre Kunden empfangen können, folgten in einigen Regionen bereits die ersten Geschäfte, die Shopping mit Termin ermöglichen. Wann die Restaurants wieder Gäste empfangen dürfen, ist noch ungewiss. Frühestens könnte die Außengastronomie jedoch laut Stufenplan bei einem entsprechenden Inzidenzwert von unter 50 ab dem 22. März wieder öffnen. Was drohen könnte, wenn wir die Möglichkeit erhalten, Getränken und Speisen wieder in unseren Lieblingsbetrieben zu verzehren, verdeutlichte nun aber eine neue Studie aus den USA.

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Wegen Lockdown-Lockerung: Das droht bei Öffnung der Restaurants

Einen Abend bei unserem Lieblingsitaliener und einer köstlichen Pizza samt Vino zu verbringen, klingt derzeit unheimlich verlockend. Nur bei der Erreichung einer niedrigen Inzidenz unter 50 kann uns dieser Wunsch aber erfüllt werden. Obwohl das Robert-Koch-Institut bei einer Untersuchung im vergangenen September zu dem Schluss kam, dass Infektionsherde vor allem in privaten Haushalten sowie Alten und Pflegeheimen liegen, musste die Gastro schließen. Der Grund: Bei 27 Prozent der damaligen Fälle konnte nicht nachverfolgt werden, wo man sich infizierte. Den bislang fehlenden Beweisen entgegnet nun eine Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. Untersucht wurde von den Wissenschaftlern, wie sich die Fallzahlen entwickelten, wenn in Restaurants wieder gegessen und getrunken werden durfte. Dabei stellte man nach rund sechs Wochen einen Anstieg des Infektionsgeschehens fest und nach zweit Monaten auch den der Sterblichkeitsrate, welche sich auf Covid-19-Erkrankte bezieht. Sinkende Zahlen wurden hingegen in Regionen festgestellt, in denen die Maskenpflicht eingeführt wurde – und zwar bereits nach 20 Tagen. Die Wissenschaftlerin und CDC-Direktorin Rochelle Walensky zog nach der Untersuchung den Schluss: "Es gibt weniger Fälle und Todesfälle, wenn Menschen Masken tragen, und es gibt mehr Fälle und Todesfälle, wenn Menschen vor Ort in einem Restaurant speisen." Wie in Deutschland in Hinblick auf die Gastronomie vorgegangen wird, bleibt weiter abzuwarten.  

© Photo by Nick Karvounis on Unsplash

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