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Lockdown-Verschärfung: Ausgangssperre beschlossen

Von Jenny am Mittwoch, 31. März 2021 um 15:01 Uhr

Die Corona-Pandemie in Deutschland breitet sich weiter aus. Nun beschließen weitere Länder, darunter auch Hamburg, die Ausgangssperre.

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus und Mutationen des Virus' wie die britische Variante B.1.1.7. lassen die Fallzahlen exponentiell ansteigen. Um die dritte Welle zu brechen, werden Rufe nach einem strikten Lockdown immer lauter. Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert schon längst für eine nächtliche Ausgangssperre, welche die einzige Möglichkeit sei, dass Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bekommen und auch die Kanzlerin Angela Merkel sprach diese Maßnahme im Kampf gegen die Corona-Pandemie im TV-Interview am vergangenen Sonntag an. Nachdem zuletzt Brandenburg aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz von 145,4 über Ostern eine Ausgangssperre beschloss, die vom 1. bis zum 6. April gilt, folgt nun das Land Hamburg.

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Nächtliche Ausgangssperre in Hamburg: Das gilt jetzt

Ab Karfreitag gilt in Hamburg angesichts steigender Neuinfektionen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung, sodass man sich nur wegen eines triftigen Grundes draußen aufhalten darf. Dies gilt zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens, wie der Bürgermeister Peter Tschentscher bei einer Pressekonferenz verkündete. Eine Person darf allerdings an der frischen Luft Sport treiben. Zudem müssen Lebensmittelgeschäfte bereits um 21 Uhr schließen und körpernahe Dienstleistungen – ausgenommen Friseure – dürfen nicht mehr ausgeübt werden. Weiterhin besucht werden dürfen bislang Schulen. Wird allerdings die Inzidenz von 200 überschritten, wird der Präsenzunterricht ausgesetzt. Vorerst sollen die Maßnahmen bis zum 18. April gelten und zurückgenommen werden, falls der Inzidenzwert unter 100 sinkt.

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