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Lockdown-Verschärfung durchgesickert: So lang und strikt wird er!

Von Jenny am Montag, 22. März 2021 um 09:23 Uhr

Am heutigen Montag kommen Bund und Länder erneut zusammen und beraten über eine Fortführung des Lockdowns zur Eindämmung der Pandemie. Welche Maßnahmen beschlossen werden sollen, sickerte bereits im Vorfeld durch.

Dass der derzeitige Lockdown bald ein Ende nimmt, ist höchst unwahrscheinlich, blickt man auf das derzeitige Infektionsgeschehen und die 7-Tage-Inzidenz, die am heutigen Montag vom Robert-Koch-Institut mit einem Wert von 107 vermeldet wurde. Angesichts der Bund-Länder-Schalte, die am frühen Nachmittag stattfindet, und ersten Informationen, die bereits bekannt geworden sind, scheinen nach dem zuletzt vorgestellten Öffnungsplan nun wieder striktere und härtere Lockdown-Beschränkungen festgelegt zu werden. Wie das Online Magazin Business Insider, welches den Beschlussentwurf des Kanzleramts vom Sonntag 17.30 Uhr vorliegen hat, weiß, wird der Lockdown vorerst bis zum 18. April verlängert. Dabei soll aber nicht nur auf die bislang geltenden Einschränkungen gesetzt werden, sondern es sollen auch Verschärfungen in Kraft treten, die das alltägliche Leben nochmals einschränken würden, nachhaltig aber einen Erfolg in der Pandemie versprechen.

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Diese Lockdown-Verschärfungen sollen bis zum 18. April gelten

Der Lockdown wird bis zum 18. April verlängert – darauf scheinen sich Bund und Länder bereits vor dem Corona-Gipfel geeinigt zu haben. Zudem beinhaltet das Papier "verbindlich" eine Ausgangssperre, die vom Kanzleramt gewünscht wird, und zwar in Gebieten, in denen die Inzidenz über 100 liegt, wie der Business Insider berichtet. Nur wenn in Kitas und Schulen außerdem zweimal pro Woche Schnelltests durchgeführt werden, sollen diese öffnen dürfen. Ab einem Inzidenzwert von 200 gilt für die Bildungseinrichtungen allerdings eine allgemeine Schließung. Von Reisen raten Bund und Länder weiterhin ab – insbesondere im Hinblick auf das kommende Osterfest. Um das Urlauben unattraktiver zu machen, könnte Reisenden eine Quarantäne-Pflicht auferlegt werden. Als Gründe für die neuen, härteren Maßnahmen, die uns noch mindestens über drei weitere Woche beschäftigen werden, nennt man im Papier laut Business Insider "ein starkes Infektionsgeschehen und eine exponentielle Dynamik", welches auf die Corona-Mutation B.1.1.7 zurückzuführen sei, sowie auch die Prognose, dass bei einer weiteren Entwicklung auf diesem Niveau "bereits im April eine Überlastung des Gesundheitswesens wahrscheinlich ist." Was tatsächlich verabschiedet wird, bleibt bis zum Abend aufzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden!

© Getty Images

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