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Lockdown-Verschärfung: Müssen wir damit bald auch beim Friseur rechnen?

Von Julika am Montag, 22. Februar 2021 um 12:56 Uhr

Ob Corona-Maßnahmen gelockert oder verschärft werden, hängt unwiderruflich von der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz ab. Aktuell stagnieren die Zahlen – was dies für unseren Friseurbesuch bedeuten könnte, verraten wir jetzt!

Monatelang mussten wir aufgrund wachsender Inzidenzzahlen und erhöhtem Ansteckungspotenzial durch diverse Corona-Mutationen auf den Besuch beim Friseur verzichten. Seit 10. Februar ist jedoch klar: Der Haarschnitt darf ab März wieder offiziell gerichtet werden. Eine gute Nachricht für all jene, die sich mit immer größer werdendem Ansatz schon nach einem Friseurbesuch verzehrt haben. Ab dann heißt es endlich wieder: FFP2-Maske auf, waschen, schneiden, föhnen. Dennoch beginnen nach ersten positiven Erfolgen im Kampf gegen Corona, die den Beschluss zur Öffnung der Friseure erst möglich machten, die Infektionszahlen in den meisten Bundesländern und Städten nun schon wieder zu stagnieren. Ein Fakt, den die Bundesregierung bislang stets als Warn- und Krisenfall deklariert und ausgerufen hatte. Einen Rückzug der Öffnungen der Friseure können sich Angela Merkel und ihre Berater zwar kaum erlauben, dennoch hängt die Vermutung einer Nachjustierung der Bestimmungen inklusive neuer Verschärfungen über den aktuellsten Beschlüssen. Droht uns nun – ähnlich wie in Österreich – der alleinige Eintritt mit negativem Corona-Test?

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Diese Lockdown-Verschärfung beim Friseur ist zu erwarten

In unserem Nachbarland ist der Besuch in den heiligen Hallen der Friseurmeister seit dem 8. Februar bereits an die Bedingung eines negativen Tests geknüpft. Neben medizinischer Maske, AHA-Regeln und einem angemessenen Mindestabstand gilt hier: Frisch nur gegen Wisch. Der negative und höchstens 48 Stunden alte Corona-Test darf in Österreich nämlich nur von Fachpersonal in Laboren, Arztpraxen, behördlichen Teststraßen oder Apotheken durchgeführt worden sein. Ob uns dasselbe Schicksal ereilt, ist noch nicht bestätigt. Dennoch ist eine potenzielle Erwägung dieser Lockdown-Verschärfung seitens der Kanzlerin, die sich bereits zuvor an ihren Nachbarländern orientierte, laut Experten durchaus im Bereich des Möglichen. Demnach könnte der Reise-Testpflicht nun künftig auch eine Friseur-Testpflicht folgen. Wer diese nicht nachweisen kann, bleibt zu Hause – nicht nur ein gesellschaftliches, sondern vor allem auch ein wirtschaftliches Problem, dem sich Deutschland dann zusätzlich stellen müsste. Inwieweit es zu den angedeuteten Verschärfungen kommt, werden nun die Infektionen der nächsten Tage und spätestens die neuen Beschlüsse zum 3. März zeigen.

©Getty Images

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