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Miuccia Prada hat Mode früher gehasst!

Von GRAZIA am Montag, 7. Mai 2012 um 14:53 Uhr

Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Gespür für Mode setzt sie regelmäßig Trends. Doch wer hätte gedacht, dass die Mode-Ikone nicht immer große Lust darauf hatte in der Fashion-Branche zu arbeiten. Es gab sogar eine Zeit, in der sie es "gehasst" hätte…

Bei der diesjährigen Gala des Met Costume Institute steht Miuccia Prada im Mittelpunkt. Schließlich geht es um die Eröffnung der neuen Ausstellung "Elsa Schiaparelli and Miuccia Prada: Impossible Conversations", in der die Werke der Modeschöpferin und die ihrer verstorbenen Kollegin Elsa Schiaparelli gewürdigt werden.

Nach der rekordträchtigen Retrospektive "Alexander McQueen: Savage Beauty“ eine große Ehre. Doch wer hätte gedacht, dass die Italienerin nicht zu einer begnadeten Designerin wurde, weil sie unbedingt in der Mode-Branche mitmischen wollte?

In einem Interview mit "Newsweek" stellte sie nun klar, dass sie mehr aus Not anfing, zu designen. "Ich wurde Designer, weil ich oft nichts fand, das ich tragen wollte. In den 80er Jahren lehnte die Idee des Designs ab. Ich hasste es. Ich trug stattdessen Second-Hand-Kleider und Uniformen aller Art - aber vor allem Dienstmädchen- und Kinderuniformen. Wenn ich ein Kleid wollte, dann ging ich zu einem Schneider und ließ mir etwas aus Kinderkleidung anfertigen. Sogar als ich heiratete, trug ich ein Kleid, dass ein Schneider aus Kinderkleidung machte."

Und die Modewelt, in der sie jetzt eine nicht mehr wegzudenkende Größe darstellt, hat sie sogar abgelehnt: "Ich habe sie gehasst. In den 60ern war ich eine Feministin. Das Schlimmste, was ich hätte tun können, war, in der Modebranche zu arbeiten. Es fiel mir sehr extrem schwer und ich hatte jahrelang Probleme mit dieser Aufgabe. Erst kürzlich habe ich gelernt, dies zu akzeptieren", gesteht sie.

Kein Wunder, schließlich sind Feminismus und Size-Zero Fashion nur schwer miteinander zu vereinen. Doch wie Miuccia Prada dieser schwere Spagat gelingt, können wir vom 10. Mai bis zum 19. August im Metropolitan Museum of Art bewundern.

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