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Nach Covfefe: Erneuter Twitter-Skandal um Donald Trump

Von Martyna am Donnerstag, 1. Juni 2017 um 17:05 Uhr

Donald Trump will um jeden Preis Twitter-König werden und soll sich Berichten zufolge seine Follower-Zahl "aufhübschen".

Im Moment läuft es einfach nicht bei US-Präsident Donald Trump. Erst tweetete er wirres Zeug a la Covfefe und die ganze Welt fragte sich: "Was ist das?" "Muss ich nun das Land verlassen?" "Ist das ein Codewort für den Atomkrieg?" und "Wieso macht der Präsident der USA nicht etwas Vernünftiges?" 

Covfefe ist ein Phänomen

©Twitter/Screenshot

So witzig wie er nunmal (unfreiwillig) ist und so viel Freizeit wie der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der gerade seine erste Europareise hinter sich gebracht hat, bei der er sich wieder daneben benahm, zu haben scheint, legte Donald nachdem die ganze Twittersphäre schon am Grübeln über den Sinn der Kurznachricht war, noch einen nach und rief seine "Fans" dazu auf, die korrekte Bedeutung des Buchstabensalates zu ermitteln.

Quatsch ist das allein schon, weil es natürlich keine gibt. Noch ironischer wird es, wenn man den neuesten Meldungen aus Washington glaubt, denn der Commander in Chief soll bei der Größe seines kleinen Mannes geschummelt haben. Damit meinen wir natürlich die Anzahl der Follower seines Twiter-Accounts…

Donald Trump kauft fast 50 % seiner Twitter-Follower

 

Ein Beitrag geteilt von Trey Silva (@grootpool517) am

Peinlich, peinlich! Als Promi ist es ja schon ein großes Fettnäpfchen, wenn man beim Follower-Dazukaufen erwischt wird, doch als US-Präsident wäre das ein Skandal! Aber erstmal zu den Fakten. Donald hat aktuell 31,1 Mio. Fans (diesen Term verwenden wir hier ironisch) auf der 140-Zeichen-Plattform. Zum Vergleich: Hillary Clinton hat 15,7, Barack Obama 90 Millionen… Zum Glück gibt es ja Seiten, die für einen alles testen, auch Twitter-Follower. Auf Twiitteraudit kann man beispielsweise anhand des Ursprungslandes und der Aktiviät testen lassen, welche Accounts echt sind, und welche nur dem Schmuck dienen. Wir haben hier dem Test gemacht und Don hätte unter Schulkriterien nicht bestanden, denn über die Hälfte, wir wiederholen, über die Hälfte von Donals J. Trumps Twitter-Follower sind eine Lüge! Dabei hat alles noch so gut begonnen, denn im vergangenen April (Gesamtzahl: 7,6 Millionen) lag seine Quote bei knapp 8 Prozent Fake-Followern. Da will wohl jemand immer noch König des Schulballs werden und um jeden Preis Aufmerksamkeit und Popularität. Dabei macht es fast jeder Politiker, jedoch nie in diesem Ausmaß. Beispielsweise hat sein "Erzfeind" Nummer 1, Barack Obama, etwa 21% zugekaufte Internet-Freunde. Aber das alles wird Trump sicher schon bald als Fake-News betiteln…