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Nach Klau-Vorwürfen: Lindsay Lohan pocht auf ihre Unschuld

Von GRAZIA am Donnerstag, 24. März 2011 um 14:40 Uhr

Im Prozess um ihren angeblichen Juwelendiebstahl setzt Lindsay Lohan alles auf eine Karte. Einen Deal, sich zugunsten einer Strafmilderung schuldig zu bekennen, schlug sie aus. Lilo hofft auf einen Freispruch der Jury.

Wenn das mal gut geht: Hollywood-Sternchen Lindsay Lohan lehnte am Mittwoch das Angebot einer außergerichtlichen Einigung eines Richters ab. Der Grund: Sie sollte sich in Absprache mit der Staatsanwaltschaft für schuldig bekennen, Ende Januar eine Halskette im Wert von 2.500 Dollar (1.900 Euro) aus einem Juwelierladen gestohlen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihr vorgeschlagen, mit einem Schuldeingeständnis einen Prozess zu umgehen und somit eine kürzere Haftstrafe abzusitzen. Doch Linday hatte die Vorwürfe von Anfang an bestritten. "Die Wahrheit ist, dass Miss Lohan unschuldig ist“, bekräftigt ihre Anwältin Shawn Holley. Dabei hatten ihr viele dazu geraten, einen "sicheren Weg" einzuschlagen und sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft einzulassen.

Doch Lindsay und ihre Anwältin sind guter Dinge. "Wir sind zuversichtlich, dass eine Jury die Beweise anhört und sie dann freispricht", sagte Holley. Ein mutiger Schritt, denn im Falle einer Verurteilung wegen schweren Diebstahls drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahre Haft. Auch der mögliche Verstoß gegen ihre Bewährungsauflagen könnte Lohan zum Verhängnis werden. Denn die Schauspielerin steht seit 2007 unter Bewährung.

Die nächste Gerichtsanhörung soll am 22. April stattfinden. Wir glauben ja, dass Lindsay auf den Prozess nicht verzichten wollte, weil der Gerichtssaal derzeit ihre einzige Bühne ist.