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Not my President: Proteste gegen Trump in den USA

Von Martyna am Donnerstag, 10. November 2016 um 11:49 Uhr

Sie repräsentieren eine ganze Generation: Miley Cyrus weint und Lady Gaga protestiert vor einem Trump Gebäude in New York. Gestern gingen tausende Menschen auf die Straßen um kundzutun, dass sie mit dem Ergebnis der US-Wahl nicht zufrieden sind. 

Das gab es noch nie! Nachdem feststand, dass Donald Trump der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werde wird, zog es tausende, vor allem junge Menschen auf die Straßen. In fast jeder großen US-Stadt gab es Proteste. Viele haben Angst, dass es unter Trump zu Rückschritten in Sachen Frauen- und Minderheitenrechte, dem freien Handel und im Gesundheitssystem kommen wird, wenn Trump sein Programm durch den Senat und das Repräsentantenhaus bekommt. 

Proteste vor Trump-Gebäuden

 

I want to live in a #CountryOfKindness #LoveTrumpsHate He divided us so carelessly. Let's take care now of each other.

Ein von #VoteHillary (@ladygaga) gepostetes Foto am

Nachdem der Hashtag #NotMyPresident auf Twitter Wellen schlug, begaben sich die Menschen (darunter auch Superstar Lady Gaga) auf die Straße. In New York, Seattle, Los Angeles und Portland kam es teils zu Straßensperren durch Protestanten. Auffällig ist, dass die Mehrheit aus jungen Minderheiten besteht. Diese Bevölkerungsgruppe war sich bei der Wahl sehr einig: Hätten nur Millenials (ca. 20-35 Jahre) gewählt, wäre das Wahlergebnis so ausgegangen: 

Miley Cyrus: "Es tut schrecklich weh, doch ich werde Donald Trump als Präsident akzeptieren"

Kaum ein Star hat sich bei dieser historisch schmutzigen Wahl mit seiner Meinung zurückhalten. Miley Cyrus war lange Zeit in großer Bernie Sanders Fan, supportete dann Hillary Clinton und sorgte gestern mit dem obigen Video für Aufsehen. Denn während viele es immer noch nicht fassen können, ruft der Star dazu auf die Enscheidung des Landes zu akzeptieren.

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