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Paul Walker - sie fuhren 90 km/h zu schnell

Von Arzu am Montag, 6. Januar 2014 um 15:47 Uhr

Im Abschlussbericht der Gerichtsmedizin in Los Angeles wurde nun festgestellt, dass Paul Walker und Rodger Rodas erheblich die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten haben. 

Es ist das Ende eines tragischen Unfalls. Am Freitag den 03. Januar 2013 erklärte die Gerichtsmedizin in Los Angeles, dass Paul Walker und Rodger Rodas kurz vor ihrem Unfall mit dem roten Porsche Carrera GT erheblich zu schnell gefahren seien. Erlaubt waren 72 km/h, vor ihrem Aufprall fuhr der Rennfahrer Rodas allerdings mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h, was wahrscheinlich auch zum Kontrollverlust über den Wagen geführt haben könnte. Der Missbrauch von Alkohol oder Drogen wurde innerhalb der Obduktion nicht nachgewiesen.

Aus bisher nicht geklärten Gründen verlor der Freund des Schauspielers, der am Steuer saß, auf der Strecke in Santa Clarita in Los Angeles die Kontrolle über seinen Wagen. Nachdem das Fahrzeug eine Straßenbegrenzung gerammt hatte, prallte es gegen einen Baum und einen Laternenmast. Durch den starken Aufprall sei der Wagen aber anschließend noch einmal ins Schleudern gekommen und mit der Beifahrerseite ebenfalls in einen Baum gekracht und in Flammen aufgegangen. Der Schauspieler und sein Freund verstarben noch am Unfallort.

Der Porsche, mit dem die beiden Männer fuhren, ist nicht nur dafür bekannt in wenigen Sekunden auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigen zu können, sondern hat scheinbar auch den Ruf, schwer kontrollierbar zu sein. So wurde oft kritisiert, dass der Porsche Carrera GT ein fehlendes Stabilisationssystem habe und deshalb sehr gefährlich sei. Mit dem tragischen Unfall hat sich dies nun endgültig bestätigt.

Paul Walker hatte zuletzt im siebten Teil der "Fast and Furios"-Reihe mitgespielt, in dem es um illegale Autorennen geht.

Der Film soll aber trotz des Unglücks mithilfe von seinem Bruder Cody Walker fertig abgedreht werden und im April 2015 in die Kinos kommen.