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Bei Trump-Protesten verhaftet: Ging Shia LaBeouf zu weit?

Von Gast (nicht überprüft) am Donnerstag, 26. Januar 2017 um 09:02 Uhr

Schauspieler Shia LaBeouf hat seinen ganz eigenen Kopf. Dies stellt er auch mit seiner neuesten Idee klar, denn der Hollywood-Star startet einen vierjährigen Livestream, mit dem er gegen die Präsidentschaft von Donald Trump protestieren will. Genau während dieses Streams wurde er nun verhaftet.

Vor dem "Museum of the Moving Image" hat Shia LaBeouf gemeinsam mit den Künstlern Rönkkö & Turner eine Kamera installiert, die vierundzwanzig Stunden lang für vier Jahre eine weiße Wand aufnimmt, auf welcher der Satz "He will not devide us" (Er wird uns nicht trennen) steht. Eigentlich handelt es sich also um einen sehr stillen Protest gegen den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Trotzdem wurde der Schauspieler verhaftet, weil er handgreiflich wurde.

Auch Trump-Anhänger nutzen die Kamera

Während des Live-Streams gab es schon mehrere Zwischenfälle mit Personen, die sich vor die Kamera stellten und sich Pro-Trump äußerten. Einer zum Beispiel wiederholte immer die Zahlen 14 und 88, dies ist ein nationalsozialistischer Code. Shia verscheuchte ihn, in dem er immer wieder "Er wird uns nicht spalten!" rief.

"Shia LaBeouf hat uns beschützt!"

Bei einem anderen Mann, der sich vor der Anti-Trump-Kamera für den Präsidenten aussprach, blieb der Schauspieler allerdings nicht ganz so ruhig, sondern griff diesen einfach an. Wie schlimm oder ob der Mann verletzt wurde, ist noch nicht klar. Allerdings soll Shia LaBeouf anschließend verhaftet worden sein. Bekannte des Schauspielers, die mit ihm protestierten sagten, dass der Schauspieler sie nur beschützen wollte. Hoffen wir, dass nicht allzu viel passiert ist und Shia bald wieder nach Hause kann...

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