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DIESER Charakter sorgt bei "Die Schöne und das Biest" für Aufsehen

Von Frederika am Dienstag, 7. März 2017 um 11:36 Uhr

Es ist das erste Mal, dass Disney Homosexualität filmisch theamtisiert. Doch was folgt ist nicht nur Lob – viele finden es unangebracht.

Diese Aussage von Regisseur Bill Condon sorgt für Diskussionen: Knapp eine Woche vor Kinostart der Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest" (16. März 2017) verrät er, es werde einen "exklusiven schwulen Moment" im Film geben – und nicht alle finden‘s gut. Es geht sogar so weit, dass die russische Regierung darüber nachdenkt, den Film landesweit zu verbieten, um "Schwulenpropaganda" entgegenzuwirken. Dabei klingt das Ganze doch relativ harmlos.

Bill Condon, selbst homosexuell, erklärt, dass Charakter LeFou (gespielt von Josh Gad) sich in der Verfilmung zum Bösewicht Gaston (Luke Evans) hingezogen fühlt, wobei diese Gefühle etwas völlig Neues und Unbekanntes für ihn sind. Über Schauspieler Josh Gad schwärmt Condon: "Er macht aus der Figur etwas sehr Subtiles und Feines" – warum dann so ein Drama?

Diskussionen über Homosexualität - Muss das noch sein?

Viele stört, dass die Schwulen-Szene in einem Kinderfilm auftaucht. Manche kritisieren wiederum, dass Condon mit dem Einbau der Szene nicht konsequent genug war, da sie kein klares, eindeutiges Zeichen gegen Homophobie setzt, sondern diese lediglich thematisiert.

Condon äußerte sich schließlich noch einmal und stellt klar: "Die ganze Diskussion ist völlig überzogen. Wir hatten Spaß an der Szene und ich finde, sie ist eine nette Überraschung im Film, mit der man nicht rechnet. Was ist daran so schlimm?"

Das fragen wir uns auch, schließlich sind wir im Jahr 2017 und Diskussionen über Homosexualität sollten eigentlich gar nicht mehr geführt werden müssen.