Hot Stories

Grammys: Beyoncés Hammer-Performace und andere Highlights

Von GRAZIA Deutschland am Montag, 13. Februar 2017 um 09:37 Uhr

Die Grammy-Verleihung war gespickt von einigen Highlights, so war Adele die Abräumerin des Abends und auch David Bowie hat posthum einige Awards gewonnen. Den Auftritt des Abends hat die schwangere (und mega heiße!) Beyoncé hingelegt.

Moderiert wurde die Verleihung der Grammys im Staples Center von Los Angeles von James Gorden, der auch auf der Bühne sein Gesangstalent unter Beweis stellte. Doch nicht nur der Moderator sang während der Veranstaltung, auch Demi Lovato, Beyoncé, Bruno Mars, Adele, Katy Perry, Alicia Keys, Carrie Underwood, Keith Urban und einige andere Künstler performten an dem Abend.

Die Preisträger des Abends

Zu Lebzeiten konnte sich die Musiklegende David Bowie nur über einen einzigen Grammy freuen, sein Album „Blackstar“, dass zwei Tage vor seinem Tod veröffentlicht wurde, gewann nun gleich fünf Preise. Posthum wurde der Sänger unter anderem für den besten Rocksong, die beste Rock-Performance und das beste "Alternative Music Album" ausgezeichnet.

Adele darf sich ebenfalls über fünf Grammy Awards freuen, mit diesen schlug sie Beyoncé, die für neun nominiert wurde, aber nur zwei gewann. Die "Turning Tabels"-Sängerin wurde mit "25" für das beste Album und auch das beste Pop-Gesangsalbum ausgezeichnet. Ihre Ballade "Hello" wurde nicht nur als das beste Lied, sondern auch als die beste Aufnahme des Jahres und als beste Pop-Solo-Performance gewürdigt.

Chance the Rapper darf sich über zwei Grammys als bester Newcomer und über das Beste Rap-Album freuen, Twenty One Pilots über einen Preis für die beste Pop-Duo-Performance. Auch eine deutsche Künstlerin nahm den begehrten Award mit nach Hause: Dorothea Röschmann konnte sich in der Kategorie des besten klassischen Solo-Albums durchsetzen.

Beyoncé legt die beste Performance des Abends hin

Die Powerfrau und werdende Mutter Beyoncé stand mit ihrer gewohnten Energie auf der Bühne und lieferte einen eindrucksvollen Auftritt hin. Sie bewies nicht zuletzt auch, wie heiß eine Frau mit Babybauch sein kann. Ihre starke Performance war eine Hommage an Mütter, aber auch Frauen im Allgemeinen. In ihrer Dankesrede sagte sie, dass sie sich wünscht, dass ihre und alle anderen Kinder in einer Welt leben, in der sie keine Zweifel haben müssen schön, intelligent und kompetent zu sein. Für ihr Musikvideo "Formation" und das beste zeitgenössische Album ("Lemonade") durfte sie zwei Grammys entgegen nehmen.

Eingeleitet wurde die Performance von Beyoncé mit einer beeindruckenden Hologrammtechnik – man war sich nie sicher, ob die Sängerin tatsächlich auf der Bühne steht oder man nur ein Bild von ihr sieht. Am Ende sang sie "Love Drought" mit der Unterstützung von vielen Tänzerinnen.

Die Grammy-Verleihung würdigt verstorbene Künstler

Den emotionalsten Auftritt legte allerdings eine ganz andere Sängerin hin. Adele musste ihre Performance, die sie in Gedenken an George Michael absolvierte, abbrechen. Nicht nur Tonprobleme machten der Sängerin zu schaffen – nach rund einer Minute unterbrach sie den Song und sagte:

Ich kann das nicht versauen, seinetwegen.

Am Ende stand die "Hello"-Sängerin unter Tränen auf der Bühne im Staples Center von Los Angeles und nahm Standig Ovations entgegen. Übrigens zerbrach die Sängerin einen ihrer Grammy Awards noch auf der Bühne. Auch Bruno Mars ehrte einen verstorbenen Künstler mit seinem Tribut an Prince.