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Leighton Meester verrät, warum wir alle mehr wie Blair Waldorf sein sollten

Von Frederika am Donnerstag, 23. März 2017 um 12:01 Uhr

Leighton Meester kennt man vor allem als Blair Waldorf in Gossip Girl. Warum die Rolle so wichtig für sie war und wie sie ihr heute hilft, das erzählt sie jetzt…

Vermisst ihr "Gossip Girl" genauso doll wie wir? Leighton Meester auch! In einem Interview mit Refinery 29 spricht sie jetzt über ihr Leben und ihre Karriere nach der Serie…

Für ihre neue Rolle in "Making History" tauschte Leighton Haarbänder und Designer-Taschen gegen Petticoats und eine Reise in die Vergangenheit. Als Deborah verkörpert sie einen Charakter, der weit von dem der Blair Waldorf entfernt ist, denn die würde bestimmt nie einen Bären jagen.

Als Mutter weiß sie genau, wie sie ihre Rolle spielen muss, die von kindlicher Neugier geprägt ist: "Kennen Sie das, wenn ein Kind Sie so anschaut, dass Sie denken 'Guck mich nicht so an, verurteil mich nicht'? Genauso ist Deborah. Ihre Unschuld und Naivität machen sie interessant und kindlich zugleich."

Leighton Meester hält ihr Familienleben gern privat

Leighton Meester und Ehemann Adam Brody

Selten spricht die Schauspiel-Beauty über ihre Tochter Arlo, die sie gemeinsam mit Ehemann Adam Brody auf die Welt brachte, doch wie sie als Mutter in Hollywood zurecht kommt, daran lässt sie uns schon teilhaben – wenn auch nicht ausführlich: "Ich bin sehr stolz auf den familiären Teil meines Lebens, aber ich bin genauso zufrieden mit der Arbeit, der ich nachgehe."

Sie wolle nicht in in eine Schublade gesteckt werden: "Man ist entweder ein Dummerchen, eine Ikone oder eine Mutter. Es gibt nichts dazwischen. Viel zu selten sieht man starke, verschiedenartige, dynamische Frauen in Führungsrollen, die auch mal älter sind." Sie habe deshalb absichtlich Rollen abgelehnt, die sie als Stereotype portraitieren, weil die lieber echte Menschen darstellen möchte.

Auf diesen Rat von Leighton Meester wäre Blair Waldorf stolz

Leighton Meester als Blair Waldorf in Gossip Girl

Auch wenn sie nicht mehr Blair Waldorf spielt, scheint sie sich durchaus von ihr inspirieren lassen zu haben. Über die durch die Präsidentschaftswahl ausgelöste Frauenrechts-Debatte sagt Leighton: "Wir müssen weiter mutig sein, drängen und uns wehren. Wenn wir Frauen als starke, unabhängige Feministinnen darstellen, dann verdrängen wir andere Ideale."
Und: Es sei "Bullshit", dass von Frauen noch immer erwartet werde, bestimmte Rollen zu spielen oder in bestimmten Jobs zu arbeiten.

Für so viel Leidenschaft, im Job und im Leben, können wir vor der 30-Jährigen nur den Hut ziehen. Go, Leighton!