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Pride-Monat Juni: Diese bisexuellen Promis sorgen für mehr Visibilität der LGBTQI-Community

Von Martyna am Donnerstag, 4. Juni 2020 um 17:04 Uhr

Willkommen im Pride-Monat! Der Juni steht unter der Regenbogenflagge und soll mehr Visibilität, Akzeptanz und Aufklärung für jegliche Form von Liebe bieten. Heute starten wir mit Stars, die bisexuell orientiert sind und mit ihrem Aktivismus dabei helfen, die LGBTQI-Community in Hollywood zu repräsentieren und mit alten Stigmata aufzuräumen. 

Lili Reinharts Coming-Out haben wir ja bereits erwähnt. Die Halsey hat bereits des Öfteren offen über ihre Bisexualität gesprochen und die Bi-Phobie und Bi-Löschung der Gesellschaft in Frage gestellt. Iconic Moment: Eine Serie (inzwischen gelöschter) Tweets, beginnend mit Ashley Benson und Cara Delevingne waren jahrelang ein Traumpaar. Leider gehen die zwei Ladies jetzt getrennte Wege, sind aber immer noch befreundet. Das bewies Cara in den Sozialen Medien, als ihre Ex im Netz für ein augenscheinliches Date mit Rapper G-Eazy mies beschimpft wurde und Cara ihr mit diesen Worten zur Hilfe kam: Megan Fox: Noch eine neue Single-Dame. Die Schauspielerin war jahrelang mit Brian Austin Green liiert und ist jetzt wieder offen für neue Begegnungen. Als spirituelles Wesen glaubt sie, dass alle Menschen mit der Fähigkeit geboren werden, sich zu beiden Geschlechtern hingezogen zu fühlen, wie sie E-News verriet.  Amber Heards berühmte Exfreunde waren in der Vergangenheit meist männlich. Nach Johnny Depp datete die Beauty kurzzeitig Entrepreneur Elon Musk. 2008 aber war sie  

"Ich bin eine stolze, bisexuelle Frau". Mit diesem Powerstatement outete sich Lili Reinhart, bekannt aus der Serie “Riverdale“, kürzlich. Die zuvor mit Heartthrob Cole Sprouse liierte Schauspielerin sorgte damit für neue Dialoge und mehr Verständnis für die LGBTQI-Community. Pünktlich zum Beginn des Pride-Monats Juni – und natürlich auch darüber hinaus – möchten auch wir dafür sorgen, dass sich die Community gesehen, gefeiert und gewertschätzt fühlt. Denn immer noch werden Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung stigmatisiert – bisexuelle Menschen sogar häufig innerhalb ihrer eigenen Community. Ihnen wird oftmals nachgesagt, es sei nur eine Phase, sie können sich nicht entscheiden oder seien sexuell verwirrt und haben mit sonstigen Vorurteilen zu kämpfen. 

Hollywood-Star Kirsten Stewart sagte zu dem Thema beispielsweise in einem Interview mit The Guardian: "Man ist nicht verwirrt, wenn man bisexuell ist. Es ist überhaupt nicht verwirrend. Für mich ist es das genaue Gegenteil."

Lili Reinhart hat sich als bisexuell geoutet

Pride-Monat Juni: Darum ist Aktivismus immer noch so wichtig 

In Sachen Rechte, Visibilität und Aufklärung hat sich für die LGBTQI-Community auf globaler Ebene bereits vieles getan. Trotzdem neigt der Großteil unserer Gesellschaft aber immer noch dazu, Menschen als entweder "heterosexuell" oder "schwul" zu bezeichnen. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen sich nicht auf zwei Begriffe limitieren lässt. Denn das Thema Sex an sich, genau wie unsere Kultur und die Sprache, verändert sich gemeinsam mit der Gesellschaft. Nur ein Beweis dafür, dass wir uns in einem sexuellen Revolutionszeitalter befinden, ist nicht nur der international stattfindene Pride-Monat Juni. Was vor mehr als 40 Jahren in den USA zu Ehren jahrelanger Demonstrationen, Proteste gegen die Polizeigewalt sowie harten Gesetzen gegen Schwule und Lesben in den USA als ein einzelner Tag im Juni begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer weltweiten Aktion entwickelt. 

"Gay Pride ist ein Gefühl starker Selbstachtung, verbunden mit der öffentlichen Bestätigung der Homosexualität einer Person." – Canadian Oxford Dictionary

Heute, wo die Ehe für alle in vielen Ländern bereits gesetzlich verabschiedet wurde, steht das allgemeine Empowerment der Community im Vordergrund. Zudem stehen die Rechte von transsexuellen Menschen immer mehr im Fokus. Merklich haben sich seit Stonewall (einem besonders schweren polizeilichen Übergriff auf die damals noch als verboten geltene Szenenbar "Stonewall" in New York) viele Dinge verändert. Vor allem fällt der Generationenunterschied auf. Für viele Mitglieder von Gen Z, der Millennials und Gen X ist es eher untypisch, die eigene sexuelle Orientierung strickt festzulegen, bzw. wollen sich nicht von gesellschaftlichen Normen diktieren lassen, wen sie lieben und wen nicht. Jüngstes Beispiel: Lili Reinhart!

Weitere Powerstatements von bisexuellen Promis findet ihr in der Bildergalerie.

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