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Pina – ein besonderer Tanz-Film

Von GRAZIA am Mittwoch, 23. Februar 2011 um 10:19 Uhr

Der Produzent Wim Wenders wollte schon lange einen Film über das bewegte Leben seiner Freundin, der Choreografin Pina Bausch, drehen – gemeinsam mit ihr. Leider verstarb sie zwei Tage vor Beginn der offiziellen Dreharbeiten im Sommer 2009. Somit wurde dieser Film eine Hommage an die einzigartige Tänzerin, Choreografin und ihr Tanztheater in Wuppertal.

Die Verfilmung des Lebenswerks der Tänzerin Pina Bausch wurde in 3D verwirklicht - so soll das Publikum die Möglichkeit haben, sich zu fühlen, als sei es dabei. Als würde es unmittelbar miterleben, wie die legendären Choreographien entstanden sind.

Gerade die Szenen, die nicht im Theater selbst, sondern auf den Straßen Wuppertals stattfinden, vermitteln ein ganz besonderes Flair und geben diesem Film in gewisser Weise eine bodenständige Note, auch wenn er alles andere als “normal” ist.

Es ist weniger ein Film im klassischen Sinne, als eine Mischung aus Ballett und Theater, ganz wie Pina Bausch es in ihrem Tanztheater zu praktizieren pflegte, und verzaubert deshalb wahrscheinlich eher Tanz-Fans als Block-Buster-Liebhaber.

Ein Film für alle, die Tanz in seiner ganzen Pracht schätzen und lieben - ihn mit allen Sinnen erleben wollen. Pina war und ist eben etwas ganz Besonderes.

Kinostart ist am 24. Februar