Hot Stories

Promis diskutieren über Waffengesetz nach Newton Amoklauf

Von GRAZIA am Montag, 17. Dezember 2012 um 12:00 Uhr

Am Freitag, den 14. Dezember erschoss ein Amokläufer in Newton/Connecticut. 26 Menschen, darunter kleine Kinder. Eine Tat, die tiefe Trauer und großen Schrecken hinterlässt – und die Diskussion um das Waffengesetz in den USA erneut entfacht. Auch Promis beteiligen sich daran.

Während viele Promis wie Rihanna via Twitter ihre tiefe Bestürzung über den Amoklauf ausdrückten (“Gott hab' Gnade. Niemand verdient das! Ich bete für die Familien der Opfer. Was wird das nur für ein Weihnachten?“), nutzen andere ihre private Plattform, um sich für eine Änderung der Waffengesetze einzusetzen:

So schreibt der Regisseur Michael Moore: „Noch vor Kurzem sagten die Experten und Politiker 'das ist nicht die Zeit, um über das Waffengesetz zu sprechen.' Wirklich? Wann ist dann die richtige Zeit?“

Barack Obama versprach in seiner Trauerrede, die er in Newton, dem Ort des Unglücks hielt, „dass er alles tun werde, um eine weitere Tragödie dieses Ausmaßes zu verhindern.“

Dieses Versprechen will er einlösen, indem er die Waffengesetze verschärft. Könnte das amerikanische Grundgesetz, in dem verankert ist, dass jeder volljährige Amerikaner zu Zwecken der Selbstverteidigung eine Waffe besitzen darf, also bald grundlegend verändert werden?

Wenn es nach Waffen-Lobbyisten und Promis wie dem Countrysänger Blake Shelton geht, dann soll genau das Gegenteil passieren: „Unschuldige Menschen und Kinder wurden getötet. Das ist der Grund, warum wir alle bereit sein sollten uns zu verteidigen und zu schützen.“

Gewalt gegen Gewalt – ist das die Lösung? Unserer Meinung nach nicht.

Sind Sie auch bei Facebook? Dann werden Sie Fan von GRAZIA!