Hot Stories

Rassismus Vorwürfe um Oprah Winfrey: Verkäuferin wehrt sich

Von GRAZIA am Montag, 12. August 2013 um 10:45 Uhr

Es ist wie in der berühmten Szene aus "Pretty Women". Eine Frau kommt in eine Edel-Boutique und wird nicht bedient, weil sie so aussieht, als hätte sie nicht genug Geld. Genau das ist Talkmasterin Oprah Winfrey (59) jetzt passiert. Nur, dass Oprah eigentlich sehr reich ist.

Mit einem geschätzten Vermögen von 2 Milliarden (!) Dollar, gehört die afroamerikanische Talkmasterin zu den reichsten Menschen der Welt. Doch erst am Wochenende wurde Oprah Winfrey bewusst, dass sie trotz ihrer Bekanntheit und ihres Reichtums, nicht immer haben kann, was sie gerade möchte.

In einem Interview mit US-Moderator Larry King erzählte die 59-Jährige, dass sie bei einer Shopping-Tour rassistisch behandelt wurde. Doch was war passiert? Als die Moderatorin in einer Boutique in Zürich eine Tasche aus Kroko-Leder für knapp 30.000 € näher ansehen wollte, soll die Verkäuferin nur gesagt haben: „Nein, diese Tasche ist zu teuer, ich zeige Ihnen eine andere.“

Ups, ziemlich dumm gelaufen. Denn jetzt erhebt Oprah schwere Rassismus-Vorwürfe. Hat die Verkäuferin die Tasche tatsächlich nur nicht hervorgeholt, weil sie dunkelhäutig ist?

Die Besitzerin des Luxus-Ladens Trudie Götz nimmt ihre Angestellte in Schutz: „Sie meinte, es nur gut, hat alles richtig gemacht." Zudem habe sie einige Probleme mit der englischen Sprache und die Talkmasterin einfach nicht erkannt, erklärte Götz weiter.

Feststeht: trotz alledem konnte die Verkäuferin angeblich darauf hinweisen, dass die Tasche zu teuer und andere, günstigere Modelle besser wären - ein Verhalten, für das es keine Ausrede gibt.

Sind Sie auch bei Facebook? Dann werden Sie Fan von GRAZIA!