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Rita Ora: "Ich habe Millionen Perücken!"

Von Britta am Sonntag, 14. September 2014 um 15:00 Uhr
Wir haben wirklich versucht, eine Beschreibung für Rita Oras Beauty-Style zu finden! Vamp? Pop-Chick? London-Hipster? Filmdiva (sie spielt in „50 Shades of Grey“)? Alles das, aber die Worte treffen es nicht. Doch dann trafen wir die Sängerin und wissen jetzt: Es gibt keinen roten Faden, dafür immer eine rote Lippe. Und eine Perücke.

Als uns Sängerin Rita Ora (23) in der Dome-Suite des Londoner Fünf-Sterne-Hotels Café Royal zum Launch des neuen Donna-Karan-Duftes „MYNY“ empfängt, dessen Gesicht sie ist, wissen wir gar nicht, wo wir zuerst hingucken sollen. Sind das neue Tattoos? Wo sind ihre Augenbrauen hin? Und der BH? Sie trägt definitiv keinen unter ihrem gelben Seidenkleid. Mutig! Aber war ja klar, dass sie uns nicht im Nadelstreifenanzug die Tür aufmacht. Die 23-Jährige fragt, ob wir einen Tee haben wollen. Gin Tonic würde sich in ihrer Gesellschaft echter anfühlen. Und dann fällt unser Blick auf das Anker-Tattoo…  

 

Ist der Anker neu?

Nee, den habe ich schon länger. Das hier ist frisch. (sie zeigt auf einen schwarzen Pfeil an ihrem Finger) Habe ich mir gerade mit meiner Freundin Emily stechen lassen. Sie hat auch einen, zusammen sind es zwei sich kreuzende Pfeile als Zeichen für Freundschaft.

 

Ihre BFFs Cara Delevingne und Model Jourdan Dunn haben sich beide „DD“ tätowieren lassen, die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen.

Ich habe mir letztes Jahr zusammen mit Cara bei Bang Bang McCurdy in New York zwei Tattoos machen lassen. Fünf Stunden hat das gedauert! Aber ich würde mir nie einen Namen tätowieren lassen. Nicht mal von einem Boyfriend.

 

Cara modelt wie Sie für DKNY. Gab es eigentlich Profi-Tipps von ihr?

Das ist so lustig, ich zwischen den ganzen Supermodels! Cara sagte: „Denk dran, es geht immer um die Wangenknochen!“ Sie hat die tollsten Cheekbones. Irgendwann war ich echt am Verzweifeln. Ich sagte ihr: „Ich kann so nicht posen, und ich hab auch nicht dein Gesicht.“ Caras Antwort: „Die wollen dich. Sei du selbst!“ Das ist das, was ich an ihr liebe. Ich kenne sie schon so lange, und sie ist immer noch die Alte.

 

Sind Sie ebenfalls noch die Alte?

Ja, ich glaube, das bin ich.

 

Sie sind berühmt für Ihre radikalen Outfits. Sind Sie genauso verrückt, was Parfum angeht?

Überhaupt nicht. Es hört sich fast oll an, aber ich liebe den Geruch von Lavendel. Ich bin total obsessed. Ohne mein Lavendelkissen gehe ich nicht ins Bett! Ansonsten muss ich einfach immer gut riechen. Ich sprühe mich auch ein, wenn ich auf die Bühne gehe. Das merkt keine Sau, aber ich brauch das einfach.

 

Und wie oft ziehen Sie sich am Tag um?

Drei-, viermal. Auch wenn ich nur auf der Couch hänge. Ich mache dann Fotos von den Outfits. Ich bin ein bisschen militant, ich sage sogar Freunden, was sie anziehen könnten. Es macht mir einfach Spaß.

 

Ihre Haare werden genauso oft „umgezogen“. Kommen Ihre Freunde noch mit?

Absolut nicht! (lacht) Sie verstehen nicht, dass ich sie fast täglich ändere. Aber ich liebe es, mit Farbe und Länge zu experimentieren. Ich habe ja gerade ganz kurzes Haar. Aber dann sind da ja noch meine Perücken – gefühlt 20 Millionen –, mit denen mein Stylist und ich spielen können. Wir schneiden sie, färben, flechten und kreieren neue Charaktere. Wer bitte hat sonst so viel Spaß bei der Arbeit?

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Perücken,
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