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RKI Corona-Fallzahlen: Warnung vor dramatischer Entwicklung

Von Anne-Kristin am Mittwoch, 20. Oktober 2021 um 13:29 Uhr

Es ist nicht abzusehen, wann die Corona-Pandemie überstanden ist, denn schon wieder steigen die Inzidenzwerte. Nun warnt auch das RKI vor einem deutlich verschärften Infektionsgeschehen im Herbst.

Obwohl sich die Infektionszahlen zwischenzeitlich schon wieder zum Positiven entwickelt hatten, sind die Werte in den vergangenen Wochen erneut gestiegen. Mittlerweile haben die Werte eine Höhe erreicht, wie sie seit Monaten nicht mehr hatten. Am heutigen Mittwochmorgen liegt die bundesweite Inzidenz bei 80,4. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem RKI 17.015 Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern gemeldet. Die steigenden Fallzahlen alarmieren nicht nur die Bundesregierung, sondern auch das RKI. Robert Wieler, Chef des Instituts, hält die Bürgerinnen und Bürger zur Vorsicht an. Er kann aufgrund der aktuellen Lage keine Entwarnung geben. Im Gegenteil: Er befürchtet sogar, dass sich das Infektionsgeschehen wieder dramatisch verschärfen könnte, je weiter das Jahr voranschreitet. Im vergangenen Winter mussten wir eine Welle von Schließungen, einem lang anhaltenden Lockdown und Einschränkungen hinnehmen. Damit das nicht wieder passiert, wird aktuell verstärkt die 3G-Regel und in Sonderfällen sogar die 2G-Regel angewandt. ☝🏼

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RKI warnt vor dramatischer Entwicklung des Infektionsgeschehens

Tag für Tag steigt die bundesweite Inzidenz und das wird sich den Aussagen des Robert-Koch-Instituts zufolge auch vorerst nicht ändern. RKI-Chef Robert Wieler warnt vor einer dramatischen Entwicklung des Infektionsgeschehens, denn ähnlich wie in den bereits vorangegangenen Sommermonaten geht er davon aus, dass sich die Ansteckungen durch die Herbstferien vervielfältigen werden. "Es wird auch jetzt wieder einen deutlichen Anstieg der Zahlen geben.", verriet er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nach Reisen ins Ausland hatte es Mitte des Jahres einen Anstieg der Inzidenz gegeben. Das könnte uns laut RKI auch in diesem Herbst bevorstehen. Hinzu kommt, dass sich das Leben in der kalten Jahreszeit wieder zunehmend nach innen verlagern wird. Da in den Innenräumen nach geraumer Zeit die Ansteckungsgefahr größer ist als im Außenbereich, könnte das erneut einen drastischen Anstieg der Inzidenz bedeuten. 


©Foto von Mat Napo von Unsplash

Grippewelle darf ebenfalls nicht unterschätzt werden

Zu den steigenden Fallzahlen, die jeden Morgen von dem Robert Koch-Institut aktualisiert werden, bereitet zudem die bevorstehende Grippewelle große Sorgen. In Kombination mit den Coronainfizierten kann uns erneut eine Auslastung des Gesundheitssystems bevorstehen. Erneut starke Einschränkungen und verschärfte Bestimmungen sollten allerdings keine Option sein, dafür sprechen sich Experten aus. Vielmehr müsse man schauen, welche Regelungen dabei helfen, das Infektionsgeschehen wirklich einzudämmen, ohne erneut das öffentlich Leben einschränken zu müssen. Lothar Wieler ist sich sicher: "Wie hoch die Welle wird, hängt dann vor allem von der Impfquote ab.", und macht so noch einmal deutlich, wie wichtig die Immunisierung mit dem Pieks ist. 

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