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Scheidung wegen "Shades of Grey”

Von GRAZIA am Dienstag, 20. November 2012 um 10:43 Uhr

Eine britische Bankerin versuchte seit Jahren, ihr lahmes Sexleben aufzupeppen. Doch Reizwäsche und Co. erzielten nicht den gewünschten Erfolg, ihr Ehemann hatte einfach keine Lust. Nachdem die 41-Jährige die "Shades of Grey”-Triologie gelesen hatte, wuchs ihr Verlangen nach Sadomaso-Spielchen – sie wollte die Szenen nachspielen. Ihr Mann jedoch nicht. Jetzt reichte sie die Scheidung ein!

Die "Shades of Grey”-Sexphantasien einer britischen Bankerin haben ihre Ehe ruiniert. Zwar herrschte bei ihr im Schlafzimmer schon länger "tote Hose", doch der Sadomaso-Bestseller, mit dem sie ihre Ehe eigentlich retten wollte, führte letztendlich zur Scheidung.

„Die Frau hatte die Trilogie von E.L. James gelesen und wollte ihr Liebesleben damit aufpeppen“, verrät Amanda McAlister, die Scheidungsanwältin der 41-Jährigen, gegenüber der „Daily Mail“ und fügt hinzu: „Sie fand, dass ihr Sexleben langweilig geworden sei. Ihr Mann dachte nie an den Valentinstag, machte ihr nie Komplimente über ihr Aussehen.“

Doch Fesselspielchen und Auspeitschen waren nicht das Richtige, um den Libido ihres Mann wieder zum Leben zu erwecken. Er weigerte sich, die Gewaltszenen im Schlafzimmer nachzuahmen.

„Sie sagte ihm, dass er eine langweilige Haltung gegenüber Sex habe und dass das für sie nicht genug ist“, rechtfertigt ihre Anwältin die Scheidung, die die Bankerin eingereicht hat. „Früher beschwerten sich Männer, dass es in ihrem Ehebett nicht wild genug zugehe, jetzt sind es die Frauen, die ihre Männer langweilig finden, weil sie Bücher wie ‚Shades of Grey‘ gelesen haben.“

Doch ist "Shades of Grey” ein Ehezerstörer? Die Bloggerin Kim Bayne behauptet das Gegenteil: Das Buch habe ihre Ehe sogar gerettet! "Die Beziehung von Christian und Ana ist so intensiv und intim, das wollte ich auch in meiner Ehe."

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