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Schock-Nachricht für den Impfstoff

Von Julika am Dienstag, 6. Juli 2021 um 12:16 Uhr

Bislang galten die Corona-Impfungen, insbesondere die des Pharmakonzerns Biontech, als besonders wirksamer Schutz gegen das Virus. Nun bringt eine Studie jedoch eine Schock-Nachricht für den Biontech-Impfstoff...

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Trotz sinkender Coronafallzahlen und ausgelassener Stimmung auf den Straßen ist die Lage deutlich angespannt: Die Delta-Variante bereitet vielen Experten Sorge. Die Mutation des Coronavirus breitet sich nicht nur weltweit zunehmend aus, sondern macht auch in Deutschland nach Schätzungen des Robert-Koch-Insituts mindestens die Hälfte der Neuinfektionen aus. Lange Zeit beriefen sich Virologen trotzdem auf den Schutz durch die Corona-Impfung. Bis zu 95 Prozent soll das Vakzin der Pharmainstitute Biontech und Pfizer vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen. Nun gibt es jedoch erste Schock-Nachrichten für den weitläufig eingesetzten Wirkstoff: Die Deta-Variante gilt als deutlich infektiöser und resistenter als ihre Vorgänger und soll daher auch die hohe Schutzwirkung des Impfstoffes herabsetzen. Die Biontech-Impfung soll laut einer israelischen Studie unter aktuellen Umständen um 30 Prozent weniger wirksam sein... 

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So nimmt die Wirksamkeit der Impfung durch die Delta-Variante ab 

Israel gilt bei der Bekämpfung des Coronavirus aufgrund seiner rasanten Impfkampagne als Vorzeigeland – über 59 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Doch eine jüngste Studie des Landes soll nun ergeben haben, dass die Delta-Mutation sich massiv auf die Wirksamkeit des Vakzins Biontech auswirkt. Wie das Gesundheitsministerium Israels mitteilte, sei die Wirksamkeit der Impfung von einem ursprünglichen Ansteckungsschutz seit dem 6. Juni von 95 Prozent auf 64 Prozent gesunken. Auch die Verhinderung einer Erkrankung mit Symptomen sei seit der Verbreitung der Detla-Variante trotz zweifacher Impfung deutlich schwieriger. Geimpfte Patienten wiesen leichte Indikatoren auf, die auch bei einer Erkältung auftauchen können. Trotz dieser Schock-Nachricht besteht für das Land jedoch kein genereller Zweifel an dem Impfstoff: Die Doppeldosis wehre immer noch zu 93 Prozent eine schwere Erkrankung und Krankenhausaufenthalte ab. Zudem wies das Ministerium darauf hin, dass die Datenlage noch begrenzt und die Studie vorläufig sei. Auch Biontech-Chef Ugur Sahin betonte, dass es vorerst nicht nötig sei, eine Anpassung des Impfstoffs an kursierende Corona-Mutationen vorzunehmen. 

©Getty Images

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