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Selfies erobern die Welt

Von GRAZIA am Sonntag, 29. Dezember 2013 um 07:00 Uhr

In diesem Jahr wurde der Begriff "Selfie" ins ehrwürdige Oxford Dictionary aufgenommen. Was Sie über die lustigen Bilder noch so wissen müssen.

Kennen wir doch alle: Man ist gerade an einem superschönen Ort oder fühlt sich selbst gerade superschön, und keiner ist da, der ein Foto von einem machen könnte. Den Promis geht’s da nicht anders – deshalb haben sie vor einiger Zeit begonnen, einfach selbst auf den Auslöser des Smartphones zu drücken, um die Fotos dann bei Twitter oder Instagram hochzuladen. Und schon war es geboren, das "Selfie“ – das man früher noch schnöde Selbstporträt nannte. Der Hype der Ego-Knipser auf Twitter & Co. hat es 2013 sogar als Wort des Jahres ins renommierte Oxford English Dictionary geschafft. Und das will schon was heißen: Sprachforscher küren hier nämlich alljährlich den Begriff, der am besten die Stimmung der Gegenwart beschreibt.

Dabei sind Selfies älter als jedes Smartphone: Der erste „Ego-Shot“ tauchte schon 2002 in einem australischen Onlineforum auf. Darauf zu sehen ist eine frisch genähte Unterlippe, darunter die Worte eines verkaterten Teenagers: „Damit bin ich heute aufgewacht und sorry wegen der Perspektive, es war ein Selfie!“

Dabei kann man auch mit einem Teleskoparm durchaus gute Perspektiven hinkriegen. Tipp der GRAZIA-Fotoredaktion: Nicht im Liegen fotografieren (Vorsicht, Bratpfannengesicht). Nie von unten knipsen (Doppelkinn) oder im Bad posen, das starke Licht lässt alt und krank aussehen. Und bei Pärchenfotos müssen beide denselben Abstand zur Kamera haben, sonst droht bei dem einen optisches Übergewicht!

Na dann, good knips!

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