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Sofia Coppola gewinnt Goldenen Löwen in Venedig

Von GRAZIA am Sonntag, 12. September 2010 um 20:57 Uhr

Die Jury war sich einig: Der Goldene Löwe 2010 ging an Sofia Coppola für ihren Film "Somewhere" über einen abgestumpften Hollywood-Schauspieler. Augerechnet ihr Ex-Freund Quentin Tarantino hatte die große Ehre, ihr den Preis zu überreichen.

"Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben, es ist eine große Ehre", freute sich Sofia Coppola, als sie den Goldenen Löwen für ihren Film "Somewhere" entgegennahm. Überreicht bekam die 39-Jährige den prestigeträchtigen Preis von keinem Geringeren als dem Jury-Vorsitzenden (und ihrem Ex-Freund!) Quentin Tarantino.

Coppola konnte sich beim ältesten Filmfestival der Welt unter anderem gegen Tom Tykwers Film "Drei" durchsetzen, die Entscheidung der Jury fiel einstimmig.

Abgesehen von Coppolas Auftritt ließen die diesjährigen Filmfestspiele in Venedig jedoch einiges an Glamour vermissen. Das Gebäude am Lido ist baufällig und war zeitweise überschwämmt, die Superstars ließen sich nicht blicken, dem Wettbewerb fehlt das Geld. Die Zeiten, in denen Blockbuster wie "Es" oder "Apocalypse Now" in der Hafenstadt gezeigt wurden, sind lange vorbei.

Trotzdem: Sofia Coppola betonte, wie wichtig der Preis für den Film sei und bedankte sich auch überschwänglich bei ihrem Vater Fancis Ford, der sie "unterrichtet" habe. Scheint, als wäre Sofia eine Musterschülerin gewesen.

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