Hot Stories

Streit der Feministinnen: Emma Watson vs. Beyoncé

Von Martyna am Mittwoch, 8. März 2017 um 18:07 Uhr

Achtung, es gibt einen heftigen Feministinnen-Streit in Hollywood! "Belle"-Schauspielerin Emma Watson verärgerte mit ihrem offenherzigen Vanity Fair Cover die Fans von "Formation"-Sängerin Beyoncé. Was genau passierte, erfahrt ihr hier.  

Lege dich nicht mit Beyoncé an! Diesen Satz wird sich Emma Watson nun sicherlich hinter die Ohren schreiben. Denn die Sängerin hat eine so treue Fan-Base, dass jede Kritik an der "Lemonade"-Interpretin in einem Shitstorm – inklusive Vollspamens mit Bienen-Emojis auf Watsons Social-Media-Accounts – endet. Doch was kann den "Beyhive" (deutsch: Bienenschwarm), wie sich die Fans der Popkönigin nennen, wohl an einer starken, jungen Frau wie Emma Watson stören? 

Emma macht sich nackt und keiner mag es…

 

Ein Beitrag geteilt von Vanity Fair (@vanityfair) am

Das freizügige Shooting für die Vanitiy Fair ist der Auslöser des Beefs. Die zierliche Emma wird als Heuchlerin beschuldigt, weil sie Beyoncé, die sich öffentlich immer wieder für die Rechte von Frauen einsetzt, 2014 für den Einsatz ihres Körpers und ihrer Sexualität in ihren Videos angeklagt haben soll. Nun, einige Jahre später wird Emma, wie wir hier berichteten, vorgeworfen als Feministin nicht ihre Brüste zeigen zu dürfen. Die frühere "Harry Potter"-Darstellerin wehrte sich in einem Interview zu ihrem neuesten Projekt, "Die Schöne und das Biest", dass Feminismus hieße "den Frauen die Wahl zu lassen", was sie tragen möchten und was nicht. Weiter sagt sie: "Ich weiß nicht, was das mit meinen Brüsten zutun hat."

Der Beyhive ist zur Stelle 

Tja, das sehen Beyoncés Fans leider ein wenig anders und kritisieren Emma in den sozialen Medien scharf für diese Doppelmoral. Sie sei eine Heuchlerin, heißt es. Denn 2013, als das Album "Beyoncé" erschien, gab die Britin ein Interview in dem sie sich über die "männliche Perspektive" der Videos kritisch äußerte. Darauf beziehen sich nun viele Fans und meinen, dass Emma nicht einerseits Beyoncé für ihre sexy Clips an den Pranger stellen kann, um sich dann selbst auszuziehen.

Streit am Weltfrauentag?

Nun bittet die Brown University Absolventin die Öffentlichkeit darum, ihr Urteil erst nachdem der Zusammenhang klar ist zu fällen und veröffentlichte das komplette Interview auf ihrem Twitter-Account. So wird deutlich: Emma startet ihre Antwort mit dem Satz: "Ich habe meine Gedanken dazu noch nicht sortiert". Zudem lobt die UN-Botschafterin im Interview Beys weltweiten Beitrag zur Gleichstellung von Frauen.

Gerade am heutigen Weltfrauentag wäre es doch schön, wenn die Damenwelt zusammenhalten würde statt sich zu bekriegen…