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"The Crown": So viel Wahrheit steckt wirklich in der Serie

Von Leonie am Freitag, 4. Dezember 2020 um 11:56 Uhr

"The Crown" gehört zu den erfolgreichsten Netflix-Serien – kein Wunder, denn darin bekommen die Zuschauer Einblicke hinter die Palastmauern. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich in der Serie?

Mit "The Crown" landete der britische Drehbuchautor Peter Morgan einen riesigen Hit. Die Serie, die sich vor allem um das Leben von Queen Elizabeth II., aber unter anderem auch um Prinz Charles oder Lady Diana dreht, wird extrem gehyped. Das ist auch kein großes Wunder, denn vor allem die Skandale, Geheimnisse und die Beziehungen der Royals untereinander werden in der Serie besonders unter die Lupe genommen. Themen, über die das britische Königshaus in der Öffentlichkeit nie sprechen würde. Das ist auch genau einer der Gründe, weshalb die Royals nicht sonderlich begeistert über "The Crown" gewesen sein sollen. Aber wie viel Wahrheit steckt in der Netflix-Serie wirklich? Eine Frage, die sich viele Fans spätestens seit der kürzlich erschienen vierten Staffel stellen dürften, in der die gescheiterte Ehe zwischen dem künftigen Thronfolger Prinz Charles und der verstobenen Prinzessin Diana sowie die Dreiecksbeziehung mit Herzogin Camilla im Detail thematisiert wird. In der britischen TV-Show "Lorraine" verriet ein ehemaliger Angestellter der Mutter von Prinz William und Harry: "Das ist nur ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Buckingham Palasts, den euch die Königsfamilie eigentlich gar nicht gewähren will." Aber stimmt das auch so? Basiert "The Crown" wirklich auf wahren Begebenheiten?

Kritiker fordern Warnhinweis für "The Crown"

Dabei hält sich "The Crown" tatsächlich an die realen Ereignisse und thematisiert royale Geschichten, die wirklich passiert sind. An die Fakten halten sich die Macher der Netflix-Serie dabei aber nicht immer. Morgan rechtfertigte sich nach einer Welle der Kritik bereits, dass es sich in seinen Augen um "künstlerische Freiheit" handle. Viele andere, unter anderem sogar Darsteller der Serie, wie Helena Bonham Carter, die die Rolle von Prinzessin Margaret spielt, fordern hingegen einen Warnhinweis, damit die Zuschauer wüssten, dass es sich bei "The Crown" um Fiktion handle: "Ich glaube, dass wir die moralische Verantwortung haben, zu sagen 'Wartet mal Leute – es ist keine Drama-Dokumentation, sondern ein Drama‘“, erklärte sie im Podcast zur Serie. Auch Earl Spender, Bruder von Lady Diana, möchte, dass den Zuschauern genau das vor jeder Folge erneut deutlich gemacht wird, wie er im Gespräch mit dem britischen Sender ITV erklärte: "Ich denke, es würde 'The Crown' enorm helfen, wenn zu Beginn jeder Episode gesagt würde: 'Dies ist nicht wahr, aber es basiert auf einigen realen Ereignissen.'" Dass das tatsächlich notwendig ist, zeigten jüngste Ereignisse. Weil Prinz Charles und Herzogin Camilla seit Ausstrahlung der vierten Staffel von "The Crown" mit Hasskommentaren im Netz überschüttet wurden, stellten sie kurzerhand die Kommentarfunktion bei Twitter ab.

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