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Victoria Beckham: Sie wird zur UN-Sondergesandten

Von GRAZIA am Samstag, 11. Oktober 2014 um 11:00 Uhr

Die Eröffnung ihres ersten Stores in London sollte Victoria Beckhams großer Tag werden. Doch dann musste spontan ihre Familie einspringen. Weil Posh (schon wieder) neue große Pläne hat!

Das hatte David Beckham (39) sich vermutlich auch anders vorgestellt: Nachdem Victoria (40) wochen-, ach was, monatelang von nichts anderem als ihrem ersten Flagship-Store geredet hatte und sogar die ganze Familie wegen dieses Projektes von L.A. nach London umziehen musste, ließ sie ihren Gatten bei der Eröffnung im Stich. Und auch wenn er die Fotografen mit tapferer Miene durch den Modetempel führte und geduldig mit der enttäuschten Fashion-Crowd plauderte – der Ex-Kicker machte einen ganz schön verlorenen Eindruck.

Sie arbeitet am Imagewandel

Wo Victoria war? Tja, die hatte plötzlich etwas Wichtigeres vor: Sie war bereits am Vortag Richtung New York gejettet – um im Hauptquartier der Vereinten Nationen eine Rede zu halten. Ja, richtig gelesen! Die einstige Girlgroup-Sängerin wurde dort zur UN-Sondergesandten im Einsatz gegen Aids ernannt. Kein Wunder, dass Posh dafür alles stehen und liegen ließ. Sie wollte schließlich immer ernst genommen werden, strebte verbissen nach Seriosität. Selbst nachdem Vic den Durchbruch als Designerin geschafft hatte, wurde sie noch von Komplexen gequält, arbeitet deshalb emsig gegen ihr Popstar-Spielerfrau-Image an. In Interviews betonte Posh stets, dass sie niemals fernsieht, die Abende am Computer verbringt und selbst im Bett an die Arbeit denkt.

Charity und Politik statt Mode

Doch gehen ihr Drang nach Anerkennung und die Suche neuen Herausforderungen nun auf Kosten der Familie? Jetzt wo David in Fußballrente gegangen ist, hätten die Beckhams endlich zur Ruhe kommen können. Doch das ganze Theater – ständig den Wohnort wechseln, permanent auf Achse sein – geht weiter. jetzt Victorias wegen. Eigentlich ja eine faire Sache, würden sich Poshs Ziele nicht immer wieder ändern … Plötzlich reicht es nicht mehr, nur eine Designerin zu sein, nein, jetzt sind Charity und Politik angesagt. Dafür reiste sie vor einigen Monaten bereits nach Afrika, und organisierte vor wenigen Wochen einen großen Ausverkauf ihres Kleiderschrankes für wohltätige Zwecke.

David schmeißt ihren Shop in London

Und das in der heißen Phase rund um ihre Shoperöffnung! Dass sie auch in Zukunft eher ihre Familie einspannen wird, statt selbst in der schicken Boutique in der Dover Street zu stehen, deutete sie bereits an: „David begrüßt die Kunden an der Tür, und Brooklyn packt Samstags mit an.“ Na, die Jungs werden sich freuen.

 

Kann ja aber tatsächlich gut sein, dass sie als UN-Sonderbotschafterin viel unterwegs ist – Angelina Jolie zum Beispiel reist bekanntlich regelmäßig in Krisenländer.

 

Immerhin: Zwei Tage nach der Eröffnung ihres Ladens schaute Posh auch mal vorbei – da hatte David dann endlich frei.

 

Text: Frederike Trudzinski

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