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Vidal Sassoon ist tot: Der Erfinder des Bobs stirbt mit 84 Jahren

Von GRAZIA am Donnerstag, 10. Mai 2012 um 15:40 Uhr

Vom "Shampoo-Boy" zum Star-Friseur mit eigenem Haarpflege-Imperium. Vidal Sassoon revolutionierte mit seiner kinnlangen Kurzhaarfrisur, dem "Bob", die Haarmode. Nun ist der Brite tot – doch seine Styles leben weiter!

Mia Farrow wurde für ihren raspelkurzen Pixie-Cut, den sie für "Rosemary's Baby" im Jahr 1968 trug, berühmt. Eine Frisur, die sie Vidal Sassoon zu verdanken hatte. Der begnadete Friseur, der aus armen Verhältnissen kam und seine Karriere mit 14 Jahren als "Shampoo-Boy" begann, wagte damals etwas, was sich keiner getraut hätte:

Er machte mit den pompösen Frisuren, die die Frauen in den 60ern trugen, kurzen Prozess. Die berühmteste Erfindung des Briten: Der Bob. "Ich hatte die Idee, Frisuren eine Kontur zu geben, das Haar wie Stoff zu behandeln und alles wegzulassen, was überflüssig war", so Sassoon zu Beginn der 90er Jahre. "Die Frauen gingen zurück zur Arbeit, kämpften für ihre Rechte und hatten keine Zeit mehr, ewig unter der Trockenhaube zu sitzen."

1954 eröffnete Sassoon seinen ersten Salon in London, gründete dann eine internationale Salonkette, mehrere Friseurakademien und kreierte 1974 eine Haarpflegeserie.
Am Mittwoch, den 9. Mai, starb Sassoon im Alter von 84 Jahren in Los Angeles. Nach Informationen der "Los Angeles Times" litt er an Leukämie.

Die spektakulären Schnitte von Vidal Sassoon bleiben unsterblich.

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