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Vorbei? Hype um Street-Style & Anna Dello Russo

Von GRAZIA am Donnerstag, 28. Juni 2012 um 12:18 Uhr

Wenn ein Trend stirbt, sterben auch die Trendsetter. Das Drama, das in den 90ern mit Boybands geschah, könnte nun auch der Street-Style-Fotografie drohen. Was wird dann aus Ikonen wie Anna Dello Russo? Wir haben Angst - und sie auch!

Ende einer Ära? Experten glauben, dass sich der Street-Style-Hype seinem Ende nähern könnte. Und somit auch der Hype um die Ikonen des Kults, deren Gallionsfigur Anna Dello Russo ist.

Wie bei allen Dingen, die es plötzlich im Überfluss gibt (wir denken an die unzähligen Street-Style-Blogs) kann es zu einer Übersättigung kommen.

Kurz gesagt, wir haben uns satt gesehen an all den perfekt-unperfekten Looks und langsam auch durchschaut, dass das vielleicht doch nicht immer alles ganz so authentisch war, wie erhofft.

Die Massen, die sich vor Fashion Week-Zelten tummelten und hofften 'zufällig' entdeckt und abgeschossen zu werden, sind nur einer von vielen Zerstörern des Phänomens.

Natürlich ist Anna Dello Russo hauptberuflich Kreativ-Direktorin der Vogue Nippon, doch das hat sie nicht zum Star gemacht.

Ihre unglaublichen Outfits (wer sonst trägt Kirschen auf dem Kopf) machten die Italienerin in den letzten Jahren zum Lieblingsobjekt der Street-Style-Fotografen und somit zur absoluten Stil-Ikone rund um den ganzen Globus.

"Am Anfang war es ein bisschen peinlich. Aber jetzt denke ich: 'Oh, was ist, wenn ich nicht fotografiert werde? Dann würde ich mich total schlecht fühlen. Oder würde denken 'Oh mein Gott, das Outfit funktioniert nicht mehr', offenbart sie gegenüber der Zeitung „Telegraph“.

Noch, ist das Ende aber nicht da! Und, falls irgendwann tatsächlich keine Kameras mehr auf Anna gerichtet werden sollten, hat sie immer noch ihren Job bei der Vogue Nippon – und den bei H&M.